Lexikon

Anders

Günther, eigentlich Günther Stern, deutscher Schriftsteller, * 12. 7. 1902 Breslau,  17. 12. 1992 Wien; Sohn von W. Stern, Emigrant, lebte seit 1950 in Wien. Für sein Denken sind die Traumata von Ausschwitz und Hiroshima bestimmend. „Kafka Pro und contra“ 1951; „Die Antiquiertheit des Menschen“ 2 Bände 1956 und 1980; „Wir Eichmannsöhne“ 1964; „Endzeit und Zeitenende“ 1972; „Hiroshima ist überall“ 1982; „Mensch ohne Welt. Schriften zur Kunst und Literatur“ 1984; „Lieben gestern“ 1986. Tagebücher „Der Mann auf der Brücke“ 1959 und „Die Schrift an der Wand“ 1967.
Wissenschaft

Elektronen im fraktalen Gefängnis

Erstmals wurde eine gebrochene Dimensionalität bei Elektronen entdeckt, die in einem atomaren Fraktal eingeschlossen sind. von DIRK EIDEMÜLLER Fraktale Gebilde sind mit ihrer vielfachen Selbstähnlichkeit nicht nur sehr ästhetisch, sondern auch unter mathematischen Gesichtspunkten ziemlich kurios. Dabei sind Fraktale...

Molekülmodell mit orange, weiß, blau und grauen Kugeln, die Atome in einer chemischen Verbindung darstellen.
Wissenschaft

Freund und Feind

Zucker ist als Energiequelle nicht nur lebensnotwendig, er kann im Übermaß auch krank machen. Welche Wege nehmen Zuckermoleküle beim Stoffwechsel in unserem Körper? von CAROLIN SAGE Im Jahr 2005 klagte der damals 48-jährige Hans Josef Brinkmann vor dem Landgericht Essen gegen den Konzern Coca-Cola. Er hatte nach eigenen Angaben...

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