Lexikon

Argentinien

Bevölkerung

Argentinien war Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts ein beliebtes Einwanderungsland für europäische Emigranten, die Indios und Mestizen größtenteils verdrängten. Das zeigt sich heute in der Bevölkerungsstruktur: 90% der Einwohner sind Weiße, zwei Drittel haben spanische oder italienische Vorfahren. Im Gran Chaco, in den Anden und im Süden des Landes leben noch etwa 35 000 Indianer. 5–10% der Einwohner sind Mestizen, viele von ihnen wanderten in den 1960er Jahren aus den Nachbarländern Chile, Bolivien und Paraguay ein.
Trotz der Weite des Landes konzentrieren sich 70% der Bevölkerung auf nur 22% der Staatsfläche. 89% der Argentinier leben in Städten; allein der Großraum Buenos Aires umfasst 13,8 Mio. Einwohner. Mit einem jährlichen Bevölkerungswachstum von 0,8% bildet Argentinien das Schlusslicht unter den lateinamerikanischen Ländern.
Buenos Aires: Stadtansicht
Buenos Aires: Stadtansicht
Das schachbrettartige Grundschema, wie es für viele lateinamerikanische Städte typisch ist, wurde auch für Buenos Aires bestimmend. Allerdings sind die auf die Kolonialzeit zurückgehenden Straßen in der Regel so schmal, dass sie
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Das zentrale Tiefland – mal amphibisch feucht, mal trockenes Grasland
    2. Die eintönigen Ebenen Patagoniens
    3. Die mächtigen Vulkankegel der Anden
    4. Klimatische Gegensätze
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Traditionell bedeutende Landwirtschaft
    2. Industrie mit hohen Wachstumsraten
    3. Wichtige Devisen durch den Tourismus
    4. Ungleichmäßige Verkehrserschließung
  7. Geschichte
    1. Kolonialzeit
    2. Schwierige Staatsbildung
    3. Einwanderung und Wirtschaftsaufschwung
    4. Aufstieg Peróns
    5. Militärdiktatur
    6. Die neue Demokratie
Mond, Mondlandung
Wissenschaft

Schritt für Schritt zum Mond

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Wissenschaft

Augen: Komplizen des Lichts

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