Lexikon
Athẹne
griechische Göttin, ursprünglich kretisch-mykenische Haus- und Schlangengottheit; Tochter des Zeus, aus dessen Stirn sie gerüstet entstieg; der römischen Minerva gleichgesetzt. Ihre Namen Pallas („Mädchen“) und Parthenos („Jungfrau“) zeigen ihre Unberührtheit; ihre Abzeichen Helm, Schild (Ägis) und Lanze symbolisieren ihre Wehrkraft; sie ist die Göttin der besonnenen Tat. Sie galt auch als Göttin der Weisheit, der Kunst, der Handfertigkeit (Ergane) und des Ackerbaus. Als Burggöttin der Akropolis wurde sie Stadtgöttin von Athen und später auch anderer Städte.
Wissenschaft
Für die Lebenden und die Toten
Kolossale Gräber und Kultstätten dienten der Ahnenverehrung und sind Manifeste der neolithischen Kultur. von KLAUS-DIETER LINSMEIER Auf einem Hochplateau im Süden Maltas befindet sich der jungsteinzeitliche Tempelkomplex Hagar Qim (stehender Felsen). Hier gibt es keine eckigen Grundrisse und geraden Mauern, wie man es von...
Wissenschaft
Der Todbringer
Süditalien verliert seine Olivenbäume, Mallorca seine Mandeln, Frankreich bangt um seinen Wein. Ein unsichtbarer Feind dringt nach Europa ein: das Bakterium Xylella fastidiosa. von ROMAN GOERGEN Die süditalienischen Landschaften sehen aus wie nach einem Feuer, doch es hat nicht gebrannt. In weiten Teilen Apuliens stehen...