Lexikon

Bạmbus

[
der; malaiisch
]
Sammelbezeichnung für ca. 100 Gattungen der Süßgräser (Arundinaria, Bambusa, Phyllostachys u. a.) vorwiegend der Tropen und Subtropen, die meisten Arten in China, aber auch in Japan; mehrjährige baum- oder strauchartige Pflanzen mit holzigen, bei einigen Arten bis zu 40 m hohen Halmen („Baumgräser“), die oft in dichten Beständen wachsen. Die Bambusblüte erfolgt bei einigen Arten periodisch in Abständen von 12 bis 120 Jahren bei allen Pflanzen einer Region gleichzeitig. Danach sterben die Pflanzen meist ab. Bambusarten werden vielfältig genutzt: Junge Schösslinge dienen als Nahrungsmittel (Bambussprossen), aus Bambus werden Möbel, Gebrauchsgegenstände, auch Flöten hergestellt; das Holz dient als Baumaterial. Manche Arten werden zur Gartengestaltung, auch in europäischen Gärten, genutzt. Kieselsäureausscheidungen in den Stammhöhlungen einiger Bambusgewächse sind als Tabaschir bekannt.
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Mikroglia
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