Lexikon

Trommel

Musik
italienisch tamburo, französisch tambour; caisse, englisch drum
ein Membranophon, Rhythmusinstrument, aus einem Holz- oder Metallzylinder (Zargen) bestehend, über dessen beide Öffnungen Felle (heute meist Kunststoff) gezogen sind, die mit Schnüren oder Schrauben gespannt werden. Der Klang wird durch Größe, Stärke und Spannung des Fells bestimmt. Im Orchester sind gebräuchlich: 1. die kleine Trommel mit Schnarrsaiten auf dem unteren Fell; Klang hoch und hell; 2. die große Trommel, ohne Schnarrsaiten. Ihr Klang ist dumpf. Sie wurde von der Janitscharenmusik übernommen und Ende des 18. Jahrhunderts in die Militär- und Kunstmusik eingeführt; 3. die Rührtrommel; ihr Klang ist dumpf.
Im modernen Orchester, im Jazz, in der Tanzmusik gibt es verschiedene Trommelarten. Sie sind in unterschiedlichen Formen und Größen über die ganze Erde verbreitet (Röhren-, Kessel-, Becher-, Fass- und Sanduhrform, Rahmentrommel mit und ohne Schellen), aus Ton, Holz, Bambus oder Metall, mit der Hand oder Schlegeln geschlagen.
künstliche Intelligenz
Wissenschaft

KI-Sprachmodelle zeigen politisch linke Tendenzen

KI-Anwendungen wie ChatGPT und Co. können zur politischen Meinungsbildung beitragen. Doch wo stehen sie selbst politisch? Eine Studie hat nun 24 große Sprachmodelle verschiedenen Tests zur politischen Orientierung unterzogen. Demnach tendieren die meisten dieser Künstlichen Intelligenzen zu linken und libertären Positionen. KI-...

Planetoiden
Wissenschaft

Bergbau im All

Start-up-Unternehmen bringen sich in Stellung, um Planetoiden auszubeuten. Diese enthalten riesige Mengen an Platin, Gold und anderen Metallen.

Der Beitrag Bergbau im All erschien zuerst auf wissenschaft.de.

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon