Lexikon

Trommel

Musik
italienisch tamburo, französisch tambour; caisse, englisch drum
ein Membranophon, Rhythmusinstrument, aus einem Holz- oder Metallzylinder (Zargen) bestehend, über dessen beide Öffnungen Felle (heute meist Kunststoff) gezogen sind, die mit Schnüren oder Schrauben gespannt werden. Der Klang wird durch Größe, Stärke und Spannung des Fells bestimmt. Im Orchester sind gebräuchlich: 1. die kleine Trommel mit Schnarrsaiten auf dem unteren Fell; Klang hoch und hell; 2. die große Trommel, ohne Schnarrsaiten. Ihr Klang ist dumpf. Sie wurde von der Janitscharenmusik übernommen und Ende des 18. Jahrhunderts in die Militär- und Kunstmusik eingeführt; 3. die Rührtrommel; ihr Klang ist dumpf.
Im modernen Orchester, im Jazz, in der Tanzmusik gibt es verschiedene Trommelarten. Sie sind in unterschiedlichen Formen und Größen über die ganze Erde verbreitet (Röhren-, Kessel-, Becher-, Fass- und Sanduhrform, Rahmentrommel mit und ohne Schellen), aus Ton, Holz, Bambus oder Metall, mit der Hand oder Schlegeln geschlagen.
Ranis, Zlatý kůň
Wissenschaft

Die Spuren der ersten modernen Menschen

Vor über 40.000 Jahren lebten moderne Menschen und Neandertaler Seite an Seite in Europa. DNA-Analysen ermöglichen es Forschern heute, Knochen auf verwandtschaftliche Verbindungen hin zu untersuchen. Eine Studie über die Funde im thüringischen Ranis und im tschechischen Zlatý kůň hat nun erstaunliche Ergebnisse geliefert. von...

Gammastrahlen, Gammablitz
Wissenschaft

Rätselhafter Gammablitz

Fraß ein Schwarzes Loch einen Stern von innen auf? von RÜDIGER VAAS Kosmische Gammastrahlen-Ausbrüche, kurz GRBs oder Gammablitze genannt, zeigen sich ungefähr einmal am Tag irgendwo am Himmel. Sie dauern höchstens wenige Minuten und entstehen bei der Kollision von Neutronensternen oder der Detonation massereicher Sterne. Nun hat...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon