Lexikon
Behinderte
Menschen, die in ihren körperlichen bzw. geistig-seelischen Fähigkeiten durch Krankheit beeinträchtigt sind; es gibt körperlich und geistig Behinderte. Man kann zwischen erworbenen (z. B. Verletzungs-, Unfallfolgen) und angeborenen (z. B. erbliche Stoffwechselstörungen, vorgeburtliche Hirnschädigungen, angeborene Fehlbildungen) Behinderungen unterscheiden. Eine besondere Bedeutung hat die medizinische, psychologische, heilpädagogische und soziale Behandlung, Förderung, Ausbildung und Hilfe für die behinderten Kinder. – 2006 waren in Deutschland insgesamt rund 6,6 Mio. Schwerbehinderte registriert, rund 52% davon männlichen Geschlechts. Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen regelt das Sozialgesetzbuch, neuntes Buch, vom 19. 6. 2001.
Thalidomid-Opfer
Thalidomid-Opfer
Das von der Chemiefirma Grünenthal unter dem Handelsnamen »Contergan« in Umlauf gebrachte Schlafmittel Thalidomid war für Mißbildungen bei Tausenden von Kindern verantwortlich, deren Mütter es während der Schwangerschaft eingenommen hatten.
© Corbis/Bettmann/UPI
Wissenschaft
Das Land, das die Sklaven formten
Im Mittelalter erstreckte sich im Süden des heutigen Irak eine Kulturlandschaft, in der die arabischen Eliten mittels eines gewaltigen Bewässerungsnetzwerks eine Plantagenwirtschaft betrieben. Zur Arbeit dort wurden Tausende Sklaven gezwungen, die sogenannten Zanj. von DAVID NEUHÄUSER Es wird von unmenschlichen Bedingungen...
Wissenschaft
Sturzflug, Segelflug, Schwebeflug
Wie Vögel ihre Körper perfekt an ihren Lebensraum angepasst und entsprechende Flugtechniken entwickelt haben. Von RALF STORK Im zentralen Lichthof des Berliner Naturkundemuseums gibt es ein Exponat von unschätzbarem wissenschaftlichem Wert. Nein, gemeint ist nicht Giraffatitan brancai, das mit 13,27 Metern Höhe größte...