Lexikon
Berg
Sibylle, deutsche Schriftstellerin, * 2. 6. 1962 Weimar; 1984 Übersiedlung in den Westen, lebte zunächst von Gelegenheitsjobs; seit 1997 freie Schriftstellerin, veröffentlicht Prosa, seit 2000 auch Theaterstücke (u. a. „Schau, da geht die Sonne unter“ 2003); beschreibt in einer scheinbar trivialen Popliteratur Wunschvorstellungen, die ins Düster-Makabre kippen, sowie Grenzerfahrungen zwischen Realität und Visionen; Romane: „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“ 1997; „Amerika“ 1999; „Ende gut“ 2004; „Die Fahrt“ 2007; „Der Mann schläft“ 2009; auch Verfasserin von Kolumnen („Gold“ 2000/2002) und Kurzgeschichten („Das Unerfreuliche zuerst. Herrengeschichten“ 2001).
Wissenschaft
Kein Kollaps im Paradies auf Erden
Ostern 1722 sind niederländische Seefahrer irgendwo zwischen dem südamerikanischen Kontinent und Neuseeland auf eine Insel gestoßen, die als einsamster Ort der Erde bekannt wurde. Denn sie liegt am weitesten von jeder anderen menschlichen Siedlung entfernt. Die Niederländer gaben dem kleinen Flecken Land im riesigen Meer den...
Wissenschaft
Extremer Sonnensturm der Antike genau datiert
Bei einem sogenannte Miyake-Ereignis kommt es zu einem extremen Einstrom kosmischer Strahlung auf die Erde. Heute würde ein solches Ereignis das Internet und die Stromnetze zum Zusammenbruch bringen und Satelliten lahmlegen. Mit Hilfe radioaktiver Ablagerungen in uralten Baumringen haben Forschende nun eines dieser Ereignisse...