Lexikon
Berg
Sibylle, deutsche Schriftstellerin, * 2. 6. 1962 Weimar; 1984 Übersiedlung in den Westen, lebte zunächst von Gelegenheitsjobs; seit 1997 freie Schriftstellerin, veröffentlicht Prosa, seit 2000 auch Theaterstücke (u. a. „Schau, da geht die Sonne unter“ 2003); beschreibt in einer scheinbar trivialen Popliteratur Wunschvorstellungen, die ins Düster-Makabre kippen, sowie Grenzerfahrungen zwischen Realität und Visionen; Romane: „Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot“ 1997; „Amerika“ 1999; „Ende gut“ 2004; „Die Fahrt“ 2007; „Der Mann schläft“ 2009; auch Verfasserin von Kolumnen („Gold“ 2000/2002) und Kurzgeschichten („Das Unerfreuliche zuerst. Herrengeschichten“ 2001).
Wissenschaft
Felsgravuren zeugen von früher Besiedlung der arabischen Wüste
In der Wüste Saudi-Arabiens haben Archäologen riesige Gravuren auf steilen Felswänden gefunden, die dort vor 12.800 bis 11.400 Jahren eingeritzt wurden. Sie zeigen Tiere wie Kamele und Gazellen in Lebensgröße und dienten wahrscheinlich als generationenübergreifende Wegweiser zu den seltenen Oasen. Demnach wurde diese...
Wissenschaft
Höhere Heilungschancen
Hormonelle Therapien finden in der Medizin vielfache Anwendung. Neue Wirkstoffe versprechen präzisere Therapien bei Brustkrebs. von SIGRID MÄRZ Die Diagnose Brustkrebs bedeutet für die Menschen, die sie erhalten, einen massiven Einschnitt in ihr Leben. Bei Männern ist Brustkrebs selten: Eine von 100 Neuerkrankungen betrifft einen...