Lexikon
Popliteratur
von dem Begriff Pop-Art abgeleitete Bezeichnung für einen literarischen Schreibstil, der den Zeitgeist der jüngeren Generation einzufangen versucht. Ursprünglich in den 1960er Jahren in den USA im Umfeld der Beat Generation entstanden und 1968 von Rolf Dieter Brinkmann in Deutschland eingeführt, bricht die Popliteratur mit den herkömmlichen literarischen Traditionen und nimmt in Inhalt und Sprache besonders Bezug auf die Alltags-, Populär- und Jugendkultur (vor allem in Anknüpfung an die Bereiche Popmusik und Medien). Die Texte berichten in realistischer Erzählweise und unter Verwendung von Slang, Umgangs- oder Szenesprache häufig aus dem Leben von Heranwachsenden oder von gesellschaftlichen Außenseitern; deutschsprachige Vertreter u. a.: Rainald Goetz, Benjamin von Stuckrad-Barre, Christian Kracht, Alexa Hennig von Lange.
Wissenschaft
»Jeder, der es wünscht, erhält nun Zugang zur Raumfahrt«
Der Stuttgarter Wissenschaftler Stefanos Fasoulas erklärt, weshalb der Einstieg privater Unternehmen die Raumfahrt beflügelt – und was das für die Forschung im All bedeutet. Das Gespräch führte RALF BUTSCHER Herr Professor Fasoulas, die Raumfahrt boomt wie lange nicht mehr. Was steckt dahinter? Im Prinzip wurde diese Entwicklung...
Wissenschaft
Im Steinzeit-Kanu auf großer Fahrt
Schon vor über 30.000 Jahren besiedelten Steinzeitmenschen die abgelegenen japanischen Ryukyu-Inseln. Doch wie konnten sie dorthin gelangen, obwohl die Inselgruppe durch eine der stärksten Meeresströmungen der Welt von anderen Landmassen getrennt ist? Mit Hilfe von experimenteller Archäologie haben Forschende demonstriert, dass...