Lexikon
Goetz
Rainald, deutscher Schriftsteller, * 24. 5. 1954 München; Arzt, Historiker, Kritiker; schreibt, auch für die Bühne (u. a. „Krieg I“ 1986, „Irre“ 2000, „Rave“ 2001), provokative Texte, die mit allen überkommenen Kriterien brechen, indem sie unmittelbare Gegenwart erlebbar machen wollen. Goetz’ Materialfundus sind die Medien in jeder Form, seit den 1990er Jahren bezieht er auch die Technokultur ein, deren Rhythmus er in Sprache zu übertragen sucht, so z. B. exemplarisch in den im Internet entstandenen Texten »Abfall für alle. Roman eines Jahres« (als Buch 1999). Ferner publiziert er seine Impressionen in Tagebuchform (Weblog „Klage“ 2007–08, „Loslabern“ 2009). Überwiegend als Vertreter der Popliteratur bezeichnet, veröffentlichte Goetz 2012 einen eher klassisch konzipierten Roman, der den Aufstieg und Fall eines Topmanagers beschreibt.
Wissenschaft
Gefangen im Netzwerk
Wie sieht das klassische Bild eines Wissenschaftlers oder einer Wissenschaftlerin aus? Sicherlich kommt vielen sofort das Klischee des brillanten, zuweilen auch nerdigen Einzelgängers in den Sinn. Man denke zum Beispiel an den „Erbsenzähler“ Gregor Mendel, die „Mutter der springenden Gene“ Barbara McClintock oder auch den PCR-...
Wissenschaft
DNA-Computer speichert und verarbeitet Daten
Computer auf DNA-Basis sollen große Datenmengen sicher auf kleinstem Raum speichern können. Bislang war es allerdings technisch nicht möglich, DNA-Computer zu bauen, die alle Funktionen herkömmlicher elektronischer Computer vereinen. Diese Hürde haben Forschende nun überwunden. Ihre DNA-basierte Technologie kann Daten speichern,...