Lexikon
Goetz
Rainald, deutscher Schriftsteller, * 24. 5. 1954 München; Arzt, Historiker, Kritiker; schreibt, auch für die Bühne (u. a. „Krieg I“ 1986, „Irre“ 2000, „Rave“ 2001), provokative Texte, die mit allen überkommenen Kriterien brechen, indem sie unmittelbare Gegenwart erlebbar machen wollen. Goetz’ Materialfundus sind die Medien in jeder Form, seit den 1990er Jahren bezieht er auch die Technokultur ein, deren Rhythmus er in Sprache zu übertragen sucht, so z. B. exemplarisch in den im Internet entstandenen Texten »Abfall für alle. Roman eines Jahres« (als Buch 1999). Ferner publiziert er seine Impressionen in Tagebuchform (Weblog „Klage“ 2007–08, „Loslabern“ 2009). Überwiegend als Vertreter der Popliteratur bezeichnet, veröffentlichte Goetz 2012 einen eher klassisch konzipierten Roman, der den Aufstieg und Fall eines Topmanagers beschreibt.
Wissenschaft
Auf Beutezug im hohen Norden
Die steigenden Temperaturen und das Schwinden des Eises in der Arktis wecken Begehrlichkeiten. Denn die Region ist reich an Rohstoffen. Und sie bietet Raum für neue Handelsrouten. von RALF BUTSCHER Als am 2. August 2007 drei russische Wissenschaftler an Bord des Tauchboots „Mir-1“ den Nordpol erreichten, setzten sie dort umgehend...
Wissenschaft
Vulkane spucken Diamanten
Vor Äonen förderten sogenannte Kimberlite Diamanten aus den Tiefen der Erde. Diese explosive Spielart des Vulkanismus wurde durch das Zerbrechen tektonischer Platten befeuert. von THORSTEN DAMBECK Diamanten sind nicht nur als Schmuck beliebt, sondern verleihen auch Sinnsprüchen ihren Glanz: „Tugend und Laster sind verwand wie...
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