Lexikon
Bịbalo
Antonio, norwegischer Komponist italienischer Herkunft, * 18. 1. 1922 Triest; lebt seit 1952 in Norwegen; u. a. Opern: „Das Lächeln am Fuße der Leiter“ 1965; „Fräulein Julie“ 1975; „Glasmenagerie“ (nach T. Williams) 1996 uraufgeführt.
- Erscheinungsjahr: 1965
- Veröffentlicht: Italien
- Verfasser:
- Deutscher Titel: Das Lächeln am Fuße der Leiter
- Original-Titel: The Smile At the Foot Of the Ladder
- Genre: Oper
Am 6. April geht in der Hamburgischen Staatsoper die Oper »Das Lächeln am Fuße der Leiter« des italienischen, seit 1952 in Norwegen lebenden Komponisten Antonio Bibalo (* 1922) erstmals in Szene. Das von Egon Monk inszenierte und von Theodor Bloomfield dirigierte Werk, das im Original-Untertitel als »Fünf Szenen nach der Erzählung von Henry Miller« bezeichnet ist, erntet starken Publikumsbeifall und wird danach auf verschiedenen deutschen und ausländischen Opernbühnen nachgespielt. Augusto, Clown und Zirkusattraktion, ist dazu verdammt, allabendlich die Besucher mit seinen Späßen und Leiterkunststückchen zum Lachen zu bringen, ohne dass er gefragt wird, wie es in seinem Inneren dabei aussieht. Zunehmend kommt er mit seinem Dasein in innere Konflikte. Der der Bühnenhandlung zugrunde liegende Stoff des US-amerikanischen Schriftstellers Henry Miller (* 1891, † 1980) wird durch Bibalos Oper zum sinnbildlichen Drama geformt, wobei sich der Komponist zahlreicher tonaler und atonaler Kompositionsweisen sowie raffinierter Mischtechniken, Klangreihungen und Clusterbildungen (Tontrauben) bedient.
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