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LEXIKON

Bielefelder Screening

[-ˈskri:niŋ]
Abkürzung BISC, 1999 an der Universität Bielefeld entwickeltes normiertes Testverfahren zur Früherkennung von Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten bei Vorschulkindern; das Verfahren besteht aus neun Untertests zur phonologischen Bewusstheit, Aspekten des Kurz- und Langzeitgedächtnisses und zur visuellen Aufmerksamkeitssteuerung und umfasst somit jene Bereiche, die für die Ausbildung einer Lese-Rechtschreib-Schwäche (Legasthenie) verantwortlich sind. BISC wird zehn bzw. vier Monate vor der Einschulung durchgeführt und eignet sich ausschließlich für Kinder, die in der Schriftsprache noch nicht unterwiesen sind. Risikokinder werden dann mit speziellen Trainingsprogrammen gefördert, z. B. dem Förderkonzept der Universität Würzburg „Hören-Lauschen-Lernen“.
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