Lexikon

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Henryk M., deutscher Journalist und Schriftsteller, * 20 8. 1946 Katowice, Polen; kam 1958 in die Bundesrepublik Deutschland, lebt heute in Berlin und Jerusalem; machte sich als streitbarer Publizist (u. a. für die Süddeutsche Zeitung, die ZEIT oder den SPIEGEL) einen Namen, der sich in seinen journalistischen Beiträgen und Büchern immer wieder kritisch, bisweilen polemisch mit dem deutsch-jüdischen Verhältnis, der deutschen Vergangenheitsbewältigung sowie dem herrschenden Zeitgeist auseinandersetzt; Veröffentlichungen u. a.: „Fremd im eigenen Land. Juden in der Bundesrepublik“ 1987; „Erbarmen mit den Deutschen“ 1993; „Volk und Wahn“ 1996; „Kein Krieg, nirgends. Die Deutschen und der Terror“ 2002; „Hurra, wir kapitulieren“ 2007; „Kritik der reinen Toleranz“ 2008.
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Wissenschaft

Wie aus Gebrabbel Sprache wird

Sprachwissenschaftler und Entwicklungspsychologen erforschen, wie Kinder sprechen lernen und was dabei in ihrem Gehirn geschieht. Offenbar finden schon im Säuglingsalter komplexe Prozesse statt. von ANDREA MERTES Neulich auf der Straße: Eine Mutter schiebt ihr Baby im Buggy, ein Hund läuft vorbei. Daraufhin beugt die Mutter sich...

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Wissenschaft

Entscheidend ist, was hinten rauskommt

Es ist Sommer, unser Essen wird immer bunter, Obst und Gemüse übertreffen sich in ihrer Farbenpracht, und die Tafeln auf Grillfesten wirken wie barocke Gemälde. Wir lassen es uns schmecken, verdauen die Köstlichkeiten und scheiden aus, was übrig bleibt. Währenddessen passiert allerdings etwas Bemerkenswertes: denn egal wie...

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