Lexikon
Brügge
flämisch Brugge; französisch BrugesHauptstadt der belgischen Provinz Westflandern, 12 km von der Küste, 117 000 Einwohner; Europakolleg; historische Altstadt (Weltkulturerbe seit 2000): frühgotische Liebfrauenkirche (12./13. Jahrhundert), Salvatorkirche (12.–16. Jahrhundert), gotische Markthalle mit bekanntem Glockenspiel und dem 83 m hohen Belfried, dem Wahrzeichen der Stadt, gotisches Rathaus; Justizpalast, Gruuthus (Museum), Bürgerhäuser, Stadttore. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind: Maschinenbau, elektrotechnische und Nahrungsmittelindustrie, daneben Schiffbau, Waggonbau, Blumenzucht; Tourismus; Brügge-Seekanal nach Zeebrugge (12 km lang, 8 m tief) und Kanalverbindungen nach Ostende und Gent. – Ersterwähnung im 7. Jahrhundert, Ende des 11. Jahrhunderts Residenz der Grafen von Flandern, 1384 an Burgund, 1482 habsburgisch; bedeutend als Hansestadt im 13.–15. Jahrhundert, damals größter Welthandelshafen Nordeuropas, versandete am Ende des Mittelalters; galt durch seinen auf dem Wollhandel gründenden Reichtum als eine der schönsten Städte der Welt („Venedig des Nordens“); 1815 an die Niederlande, 1830/31 an Belgien.
Wissenschaft
Eingebaute Intelligenz
Intelligente Materie soll nicht nur auf Umwelteinflüsse reagieren und sich daran anpassen können. Sie soll zudem lernfähig sein und ein Gedächtnis besitzen.
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Wissenschaft
Kosmischer Babyboom
Vor etwa zehn Milliarden Jahren entstanden auf einen Schlag sehr viele Sterne. Seither sinkt die Geburtenrate – und inzwischen hat eine Art kosmischer Dämmerzustand begonnen. von THOMAS BÜHRKE Das Sternbild Fornax (Chemischer Ofen) besteht nur aus wenigen lichtschwachen Sternen. Doch Kosmologen fanden dort den sprichwörtlichen...