Lexikon
Brutpflege
die Sorge der Alttiere um ihre Nachkommenschaft (im Gegensatz zur Brutfürsorge), primär die Fütterung und der Schutz vor Fressfeinden. Man unterscheidet ausgesprochene Vater- und Mutterfamilien (z. B. Bären). Häufiger ist Brutpflege durch Arbeitsteilung unter den Geschlechtspartnern (Buntbarsche, Affen, Singvögel): Während der eine Partner den Nachwuchs führt, übernimmt der andere die Verteidigung oder trägt Futter herbei. Bei Herdentieren (Herde) beschützt oft ein Männchen mehrere Weibchen und deren Junge (Seelöwe). Bei hoch entwickelten Insekten ist im Rahmen der Arbeitsteilung die Brutpflege bestimmten Gruppen oder Altersstadien überlassen (Jungbienen z. B. putzen die Kammern und füttern die Larven). Bei zu großer Bevölkerungsdichte kann eine Vernachlässigung der Brutpflege auftreten (Ratten, Feldmäuse).
Gebirgsstelzen: Jungvögel
Gebirgsstelzen: Jungvögel
Beide Eltern füttern bei den Stelzen - wie hier bei den Gebirgsstelzen - die Jungen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Bisons
Bisons
Mehrere Rinderarten besitzen - wie der abgebildete Bison - einen mächtigen Muskelkamm auf der Schulter. Heute leben in Europa und Nordamerika nur noch kleine Restbestände an Wildrindern.
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Gondwanas Erbe
Als der Urkontinent Gondwana zerbrach, hinterließ er markante Spuren im südlichen Afrika von heute – und setzte eine lange währende Welle intensiver Erosion in Gang. von THORSTEN DAMBECK Wer im Urlaub die Relikte eines Urkontinents besichtigen will, ist in Südafrika am richtigen Ort. Für mehr als 500 Millionen Jahre dominierte...
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Rückkehr zum Mond
Ein halbes Jahrhundert nach Apollo 17 wollen Menschen wieder zum Erdtrabanten. Der erste Testflug war ein großer Erfolg.
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