Lexikon
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Abk. BMU, 1986 gebildete oberste Bundesbehörde, zuständig für die Koordinierung der bis dahin auf verschiedene Ressorts verteilten Arbeitseinheiten, die sich mit Umweltschutz, Reaktorsicherheit u. Naturschutz befassen. Das BMU hat die Abt. Umweltangelegenheiten mit 4 Unterabteilungen sowie die Abt. Sicherheit kerntechn. Einrichtungen u. Strahlenschutz mit 2 Unterabteilungen vom früheren Bundesministerium des Innern übernommen, die Unterabteilung Umwelt u. Naturschutz vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sowie die Referate gesundheitl. Belange des Umweltschutzes, Strahlenhygiene, Rückstände von Schadstoffen in Lebensmitteln u. Chemikalien vom früheren Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen u. Gesundheit.
Dem BMU unterstehen das Umweltbundesamt, das Bundesamt für Naturschutz u. das Bundesamt für Strahlenschutz.
Wissenschaft
Das Atom der Biologen
Anfang der 1930er-Jahre lauschte ein junger Mann namens Max Delbrück, der 1969 als Empfänger des Nobelpreises für Medizin gefeiert werden sollte, in Kopenhagen der Rede des großen Physikers Niels Bohr, die von „Licht und Leben“ handelte. Bohr machte darin den Vorschlag, man solle in der Biologie das Gleiche versuchen, das in...
Wissenschaft
„Waffen waren bei Olympia verboten“
Der olympische Friedensgedanke ist ein historisches Vermächtnis der griechischen Antike an die Neuzeit – oder? Der Olympiahistoriker Stephan Wassong räumt mit einigen Missverständnissen auf. Das Gespräch führte ROLF HESSBRÜGGE Herr Prof. Wassong, alle paar Jahre beschwört die Welt den „olympischen Frieden“, den es aber nie zu...