Lexikon
Diabẹtes mẹllitus
[der]
ZuckerkrankheitTherapie
Behandlungsziel ist die Normalisierung des Blutzuckerspiegels, um Folgekrankheiten möglichst zu vermeiden. Dabei hängt die Art der Behandlung von der Art des Diabetes ab. Typ-1-Diabetiker müssen das fehlende körpereigene Insulin lebenslang von außen durch Injektionen ersetzen. Die erforderliche Insulinmenge wird durch regelmäßige Messungen des Blutzuckerspiegels ermittelt. Bei Typ-2-Diabetikern sollte in erster Linie eine Gewichtsreduktion erfolgen sowie eine Unterstützung des Stoffwechsels durch regelmäßige körperliche Bewegung. Eine ausgewogene kohlenhydratreduzierte Ernährung berücksichtigt die verringerte Zuckertoleranz des Diabetikers. Oral verabreichte Antidiabetika können die Insulin bildenden B-Zellen anregen und eine Insulinmobilisierung bewirken. Andere Präparate erhöhen die Glucoseverwertung in den Zellen, wieder andere verstärken die Insulinempfindlichkeit in Leber-, Muskel- und Fettgewebe und senken so den Blutzuckerspiegel. Wenn auch die Tabletten nicht mehr hinreichend wirken, muss auf eine Insulintherapie umgestellt werden. Rat und Hilfe für Zuckerkranke gibt der Deutscher Diabetiker-Bund e. V. mit Sitz in Kassel.
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Wissenschaft
Schwere Geburt auch bei Schimpansen
Nicht nur wir Menschen haben es bei der Geburt schwer: Auch bei Schimpansen ist der Geburtskanal enger als bisher angenommen. Das zeigt eine Studie anhand dreidimensionaler Modelle der Beckenanatomie bei Schimpansen und Menschen. Bisher ging man davon aus, dass die schwere Geburt bei Menschen vor allem durch unseren aufrechten...