Lexikon
digitạle Fotografie
ein elektronisches Bildaufzeichnungsverfahren, bei dem im Gegensatz zur optisch-chemischen Fotografie Bildsensor und Bildspeicher getrennt sind. Das Licht, das vom zu fotografierenden Objekt kommt, wird durch das Linsensystem des Objektivs auf einen CCD- oder CMOS-Bildsensor abgebildet. Dieser Halbleiterchip zerlegt das Bild in einzelne Bildpunkte (Pixel) und setzt es elektronisch in eine Datenfolge um, die schließlich auf einer Speicherkarte gespeichert wird. Digital erzeugte Bilder bieten ab etwa drei Mio. Pixeln eine Auflösung, die beim Ausbelichten auf Fotopapier die Bildqualität der Papierabzüge des fotochemischen Films erreicht. Das gespeicherte Bild kann ohne weitere Bearbeitung auf einem Computermonitor oder einem Drucker ausgegeben werden. Mit der entsprechenden Software lassen sich digital erzeugte Bilder leicht retuschieren und mit anderen Bildern, Grafiken oder Text kombinieren. Außerdem können sie über Kommunikations- und Computernetze übertragen werden.
Wissenschaft
Fatale Rauchzeichen
Dass Zigarettenrauch nicht gesund ist, weiß man schon lange. Wenn Raucherinnen und Raucher derart stark husten müssen, dass ihnen beinahe das Beuschel zum Hals rauskommt, nennt man das in Österreich deshalb gern einen Friedhofsjodler. Trotzdem war das Gezeter groß, als die Europäische Kommission unlängst empfohlen hat, rauchfreie...
Wissenschaft
Herrscher der Meere
Im Meer sind die Kleinsten die Größten. Die Grundlage allen Lebens im Meer ist das Plankton. Und der König der Meerestiere ist nicht der Weiße Hai. Von TIM SCHRÖDER Wer an Land als Tier dominiert, ist meist größer, schneller oder stärker. Im Meer ist das anders. Der wahre Herrscher der Ozeane ist das Phytoplankton – […]
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