Lexikon

digitle Fotografie

ein elektronisches Bildaufzeichnungsverfahren, bei dem im Gegensatz zur optisch-chemischen Fotografie Bildsensor und Bildspeicher getrennt sind. Das Licht, das vom zu fotografierenden Objekt kommt, wird durch das Linsensystem des Objektivs auf einen CCD- oder CMOS-Bildsensor abgebildet. Dieser Halbleiterchip zerlegt das Bild in einzelne Bildpunkte (Pixel) und setzt es elektronisch in eine Datenfolge um, die schließlich auf einer Speicherkarte gespeichert wird. Digital erzeugte Bilder bieten ab etwa drei Mio. Pixeln eine Auflösung, die beim Ausbelichten auf Fotopapier die Bildqualität der Papierabzüge des fotochemischen Films erreicht. Das gespeicherte Bild kann ohne weitere Bearbeitung auf einem Computermonitor oder einem Drucker ausgegeben werden. Mit der entsprechenden Software lassen sich digital erzeugte Bilder leicht retuschieren und mit anderen Bildern, Grafiken oder Text kombinieren. Außerdem können sie über Kommunikations- und Computernetze übertragen werden.
Vulkan spuckt schwarzen Rauch und Asche in den Himmel, umliegende Berge und Wolken im Hintergrund.
Wissenschaft

Aschewolken, Hunger, Pest

Vulkanausbrüche haben auf der Erde immer wieder zu klimatischen Veränderungen geführt. Auch die Menschheitsgeschichte wurde dadurch mehrfach beeinflusst. Etwa im Jahr 1345, als Eruptionen in Europa für schwere Missernten sorgten. von DAVID NEUHÄUSER Im Jahr 1347 erreichte das Bakterium Yersinia pestis Europa – nicht zum ersten...

Humanoide Echse in Anzug mit Aktentasche, steht auf grauem Hintergrund, Text:
Wissenschaft

Fortschritt durch Abtritt

Max Planck schrieb in seiner wissenschaftlichen Selbstbiografie den Satz: „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass die Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von...

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