Lexikon
Eis
festes, erstarrtes Wasser, das sich bei 101 325 Pa Luftdruck bei 273,15 K (0 °C, „Gefrierpunkt“) bildet und auf dem flüssigen Wasser schwimmt (Dichte bei 273,15 K: 0,918). Unterschieden werden je nach Herkunft und Ausbildung: Meer-, Süßwasser-, Schnee-, Gletscher-(Firn-)Eis. Meereis ist praktisch salzfrei und (abgesehen vom Packeis) höchstens 2–3 m mächtig; es zeigt, wie auch das Süßwassereis, langstenglige Kristalle, deren optische Achse immer senkrecht zur Abkühlungsfläche steht. Schnee- und Gletschereis besitzen körnige Struktur. Schneeflocken zeigen hexagonale Sterne. In Flüssen kann sich Treibeis bilden, das stark erodierend wirkt.
Wissenschaft
Spiel(e) des Lebens
Wenn Paris in diesem Sommer im olympischen Goldrausch schwelgt, denkt vermutlich niemand mehr an jene Athleten der Vormoderne, die auf dem Spielfeld getötet und den Göttern geopfert wurden. von ROLF HESSBRÜGGE Das Feld, auf dem über Leben und Tod entschieden wurde, misst rund 135 mal 90 Meter. Unterteilt ist es ähnlich wie der...
Wissenschaft
Im Wechsel von Hitze und Kälte
Von extremem Treibhausklima bis hin zur eisigen Schneeball-Erde: Seit ihrer Entstehung vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren hat sich unsere Atmosphäre immer wieder gravierend gewandelt. Ihre Geschichte ist eng mit der Evolution des Lebens verknüpft. Von ELENA BERNARD Die Luft, die wir heute atmen, ist das Ergebnis einer über...