Lexikon

Eis

festes, erstarrtes Wasser, das sich bei 101 325 Pa Luftdruck bei 273,15 K (0 °C, „Gefrierpunkt“) bildet und auf dem flüssigen Wasser schwimmt (Dichte bei 273,15 K: 0,918). Unterschieden werden je nach Herkunft und Ausbildung: Meer-, Süßwasser-, Schnee-, Gletscher-(Firn-)Eis. Meereis ist praktisch salzfrei und (abgesehen vom Packeis) höchstens 23 m mächtig; es zeigt, wie auch das Süßwassereis, langstenglige Kristalle, deren optische Achse immer senkrecht zur Abkühlungsfläche steht. Schnee- und Gletschereis besitzen körnige Struktur. Schneeflocken zeigen hexagonale Sterne. In Flüssen kann sich Treibeis bilden, das stark erodierend wirkt.
Antibiotika, Viren, Blut
Wissenschaft

Ausweg aus der Antibiotika-Krise

Gegen viele Bakterien hilft kein Antibiotikum mehr. Doch Phagen können solche Bakterien töten. Nach einer langen Pause nimmt die Phagenforschung jetzt wieder Fahrt auf. von YasMin Appelhans Als das Telefon klingelt, ist Steffanie Strathdee ausnahmsweise nicht bei ihrem Mann im Krankenhaus. Dabei wacht sie seit Wochen fast ständig...

Verhaltensökologen der Universität Kopenhagen vergleichen das Klicken von zwei Kabeljau-Beständen. Dazu haben sie die Fische in einem großen Becken mit fest installierten Unterwassermikrofonen zusammengebracht. © Jeppe Have Rasmussen, Universität Kopenhagen
Wissenschaft

Der Computer als Tierversteher

Biologen analysieren die Töne von Tieren, um ihr Verhalten besser erforschen zu können. Maschinelles Lernen ist dabei sehr nützlich. von TIM SCHRÖDER Sie kommen zusammen, wenn es an der Nordsee kalt und ungemütlich ist: im späten Winter, wenn die Stürme aus Nordwest das Wasser aufwühlen und große Brecher an die Küste donnern....

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