Lexikon
Eis
festes, erstarrtes Wasser, das sich bei 101 325 Pa Luftdruck bei 273,15 K (0 °C, „Gefrierpunkt“) bildet und auf dem flüssigen Wasser schwimmt (Dichte bei 273,15 K: 0,918). Unterschieden werden je nach Herkunft und Ausbildung: Meer-, Süßwasser-, Schnee-, Gletscher-(Firn-)Eis. Meereis ist praktisch salzfrei und (abgesehen vom Packeis) höchstens 2–3 m mächtig; es zeigt, wie auch das Süßwassereis, langstenglige Kristalle, deren optische Achse immer senkrecht zur Abkühlungsfläche steht. Schnee- und Gletschereis besitzen körnige Struktur. Schneeflocken zeigen hexagonale Sterne. In Flüssen kann sich Treibeis bilden, das stark erodierend wirkt.
Wissenschaft
Raubvögel der Dino-Ära
Über den Köpfen von Tyrannosaurus rex und Co. flogen offenbar schon Vögel mit Beute in den Krallen durch die Luft: Ähnlich wie die modernen Raubvögel jagten wahrscheinlich auch zwei neuentdeckte Vogelarten der späten Kreidezeit, berichten Forschende. Dies geht aus Merkmalen ihrer Fußknochen hervor, die denen von Falken oder Eulen...
Wissenschaft
Aufräumen im Orbit
Geckofüße, Traktorstrahlen und Tankstellen im All: wie Raumfahrtingenieure den Müll im Erdorbit bekämpfen wollen – und warum Reparieren manchmal besser ist als Wegwerfen. von KAI DÜRFELD Ein faustgroßes Metallstück zieht in 500 Kilometern Höhe lautlos seine Bahn: winzig – und doch gefährlich. Bei einem Tempo von 28.000 Kilometern...