Lexikon

Flxus

[
lateinisch, „Fließen“
]
eine Spielart des Happenings, bei der durch ein zufälliges Zusammenspiel theatralischer, musikalischer und bildnerischer Mittel Geschehnisse nach vorbereiteten „Partituren“ inszeniert wurden. Die Fluxus-Bewegung wurde 1962 in New York von George Maciunas gegründet. Ihre deutschen Repräsentanten waren u. a. J. Beuys, B. Brock, T. Schmit, W. Vostell. In ihren Veranstaltungen knüpften sie an die Tradition des Dadaismus an, indem sie die stufenweise Eliminierung der schönen Künste und die Ausrichtung auf sozial konstruktive Ziele forderten. Europäische Fluxusfestivals fanden 1962 in Wiesbaden, Kopenhagen und Paris und 1963 in Düsseldorf, Amsterdam, Den Haag, London und Nizza statt. Hinsichtlich der Konzeption, die Grenzen zwischen Kunst und Alltag zu verwischen, kann Fluxus als Vorläufer der Performance und der Video-Art angesehen werden.
Unwetter, Hagel
Wissenschaft

Verhagelte Vorhersagen

Sommerliche Hagelunwetter können immense Schäden anrichten. Um präzise davor zu warnen, wissen Wetterforscher noch zu wenig über das Phänomen. Das soll sich ändern. von TIM SCHRÖDER Das Gewitter, das sich der baden-württembergischen Stadt Reutlingen am 28. Juli 2013 näherte, war ein blauschwarzes Ungetüm – ein viele Tausend Meter...

Wissenschaft

Eine Portion Entengrütze, bitte!

So manches neue Lebensmittel ist nachhaltiger oder gesünder als das, was wir normalerweise essen. Aber das Ungewohnte schreckt viele Menschen ab. Ein Plädoyer für mehr Erlebnishunger. von RAINER KURLEMANN Europas Kochbücher enthalten keine Rezepte für die neuen Zutaten, die demnächst ins Supermarktregal kommen. Ein kleiner...

Weitere Artikel aus dem Kalender

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon