Lexikon

Fruchtblatt

Karpell
das die Samenanlage tragende weibliche Geschlechtsorgan der Blüte. Bei den nacktsamigen Pflanzen sitzen die Samenanlagen offen auf dem Fruchtblatt, bei den bedecktsamigen Pflanzen dagegen sind sie im Fruchtknoten, der durch Verwachsung der Fruchtblätter entsteht, eingeschlossen. Sind alle Fruchtblätter miteinander verwachsen, spricht man von einem synkarpen Gynaezeum; bildet jedes Fruchtblatt für sich einen Fruchtknoten, liegt ein apokarpes Gynaezeum vor. Jeder Fruchtknoten enthält eine oder mehrere Samenanlagen und trägt die der Aufnahme und Keimung des Pollens dienende Narbe, die durch den Griffel abgehoben sein kann. Fruchtknoten, Griffel und Narbe werden zusammen als Stempel (Pistill) bezeichnet. Der Fruchtknoten heißt oberständig, wenn die anderen Blütenteile unter ihm stehen. Umwächst die Blütenachse den Fruchtknoten bzw. verwächst sie mit ihm, so dass Blütenhülle und Staubblätter neben bzw. über ihm stehen, heißt er mittelständig bzw. unterständig.
Foto vom dicken Bauch eines Mannes
Wissenschaft

Bauchfett interagiert mit dem Immunsystem

Bauchfett gilt als unschön und ungesund. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein einheitliches Gewebe, sondern um verschiedene Depots, die sich in ihrer zellulären Zusammensetzung stark unterscheiden, wie eine neue Studie zeigt. Demnach enthält beispielsweise das Fett in der Nähe des Dickdarms eine ungewöhnlich hohe Anzahl...

Hundeschädel
Wissenschaft

Hunde-Vielfalt schon Jahrtausende vor moderner Zucht

Rein äußerlich haben Pudel, Mops und Co. nicht mehr viel mit ihren wilden Verwandten, den Wölfen, gemeinsam. Heutige Hunderassen verdanken ihr Erscheinungsbild der intensiven Zucht durch den Menschen. Doch anders als bisher angenommen sind die Ursprünge der enormen Vielfalt der Hunde schon deutlich älter als moderne...

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