Lexikon
Samenanlage
Botanik
etwa 1 mm großes Organ der Samenpflanzen, das mit einem Stiel (Funiculus) an bestimmten Stellen (Plazenta) der Fruchtblätter befestigt ist; besteht aus einem Gewebekern (Nucellus), der von ein oder zwei Hüllen (Integumente) umgeben ist. Im Nucellus entsteht aus der Embryosackmutterzelle durch Reduktionsteilung die Embryosackzelle, die eine oder mehrere Eizellen bildet; diese werden durch übertragene Pollen befruchtet und entwickeln sich zum Embryo, der in der umgewandelten Samenanlage eingeschlossen als Samen verbreitet wird.
Wissenschaft
Mensch veränderte Atmosphäre schon im 19. Jahrhundert
Durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe setzen wir Menschen große Mengen an Treibhausgasen frei und verändern dadurch das weltweite Klima. Doch ab wann hatten diese Emissionen erstmals messbare Einflüsse auf das Klimasystem? Dieser Frage haben sich Forschende nun mithilfe einer Modellsimulation genähert. Hätten die Menschen...
Wissenschaft
Die dunkle Seite des Mondes
Vor Milliarden Jahren stürzte ein Urplanet auf die erdabgewandte Seite unseres Trabanten. Er durchschlug die Kruste und schuf das gewaltige Südpol-Aitken-Becken. von THORSTEN DAMBECK Als 1973 die Langspielplatte „The Dark Side of the Moon“ die Hitparaden stürmte, ging es nicht um den Mond. Die Musiker von Pink Floyd hatten...