Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Plazenta

Pla|zn|ta
f.
,
, s oderten
1.
beim Menschen und bei höheren Säugetieren
während der Schwangerschaft in der Gebärmutter sich bildendes Organ, das der Ernährung des Embryos dient;
Syn.
Mutterkuchen
2.
Bot.
Verdickung des Fruchtblatts, auf der die Samenanlage entsteht
[< 
lat.
placenta
„Kuchen“, < 
griech.
plakous,
Gen.
plakountos,
„Kuchen“, zu
plax,
Gen.
plakos,
„Fläche, Platte“]
Lacrymaria olor
Wissenschaft

Ein Einzeller mit Origami-Hals

Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...

Ringheiligtum, Pömmelte
Wissenschaft

Der heilige Ring

Auf der Schwelle vom Neolithikum zur Bronzezeit befand sich im heutigen Sachsen-Anhalt ein wichtiges religiöses Zentrum – ein Ringheiligtum von beachtlichen Ausmaßen, erbaut von den Glockenbecherleuten, die ab 2400 v. Chr. hierher eingewandert waren. von DAVID NEUHÄUSER Vor rund 7.500 Jahren begannen Menschen in Mitteleuropa mit...

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