Lexikon

Ganzheit

Philosophie
ein mannigfaltiges Gebilde, das so strukturiert ist, dass jeder Teil desselben sich in einer bestimmten Beziehung zu allen anderen Teilen und zum Ganzen befindet. Die Ganzheit ist mehr als die Summe der Teile des Ganzen, da sie außer den Teilen auch noch die Beziehungen der Teile enthält („Übersummenhaftigkeit“). Die Beziehungen lassen sich nicht aus den für die Teile geltenden Gesetzen ableiten. Das neuzeitliche Denken geht als wissenschaftliche Analyse vom Teil und vom Einzelnen aus, muss aber dann immer eine Ganzheit oder Totalität annehmen, um die Teile verstehen zu können. Dies führt zu entsprechenden Ausgestaltungen der Wissenschaften: z. B. Ganzheitsbiologie, Ganzheitspsychologie (daraus auch eine „ganzheitliche Medizin“), Ganzheitspädagogik u. a.
Humanoide Echse mit Anzug und Aktentasche, stehende Pose, Text
Wissenschaft

Gegen die Einbahnstraße

Keine Stadt ohne Sackgassen und Einbahnstraßen. Auch von der Evolution dachte man lange, dass sie viele Organismenlinien in Sackgassen und Einbahnstraßen geschickt habe. Tatsächlich scheint das jedoch viel weniger oft der Fall gewesen zu sein, als bislang vermutet.  Über die „evolutionären Sackgassen“ des belgischen Paläontologen...

Höhenmessung mit Atomuhren
Wissenschaft

Relativistisch genau – Atomuhren messen Höhenunterschiede

Albert Einstein sagte voraus, dass die Zeit auf Bergen oder sonstigen Erhebungen schneller vergeht als im Tal – schuld sind die höhenbedingten Unterschiede in der Erdschwerkraft. Jetzt ist es Physikern gelungen, den winzigen Effekt der gravitativen Zeitdehnung für die Höhenmessung selbst weit voneinander entfernter Orte zu nutzen...

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