Lexikon
Gẹsta Romanọrum
eine wahrscheinlich im 1. Drittel des 14. Jahrhunderts in England entstandene anonyme mittellateinische Sammlung von rund 300 Erzählungen, Legenden, Fabeln usw., 1472 gedruckt und bald in fast alle europäischen Sprachen übersetzt; ein Volksbuch, das zur Stoffquelle für viele Dichter wurde. Typisch ist die moralische Auslegung, die sich an jede Erzählung anschließt.
Wissenschaft
Antidepressiva: Erwartung prägt Absetzsymptome
Aufhören ist problematisch, heißt es: Neben dem Verlust der stimmungsaufhellenden Wirkung können auch „Entzugserscheinungen“ wie Schlafstörungen oder Kopfschmerzen das Absetzen einer Antidepressiva-Behandlung erschweren. Doch aus einer Studie geht nun hervor, dass dieser Aspekt offenbar weniger schwerwiegend ist als bisher...
Wissenschaft
Weniger Totgeburten in Europa, aber mehr in Deutschland
Zwischen 2010 und 2021 ist die Totgeburtenrate in den meisten Ländern Europas gesunken oder auf niedrigem Niveau stabil geblieben. Doch nicht in Deutschland und Belgien: Beide Länder verzeichnen seit Jahren steigende Totgeburtenraten. Eine Studie hat nun mögliche Einflussfaktoren untersucht. Demnach spielen unter anderem das...