Wahrig Herkunftswörterbuch
schleudern
das Wort ist etwa seit dem 16. Jh. gebräuchlich und beruht wahrscheinlich auf
idg.
*(s)leu– „schlaff, matt“; der Bedeutungsübergang zu „werfen“ ist nicht geklärt, einzig stellt sich griech.
leúo „ich steinige“ als semantisch ähnliche, verwandte Form dar
Wissenschaft
Die Entdeckung der Langsamkeit
Schnecken sind langsam, Faultiere auch. Das wird jeder Mensch so sehen, weil er sich selbst als Bezugsrahmen nimmt. Und weil er die Leistungen und Qualitäten anderer Lebewesen aus menschlicher Perspektive bewertet. Diese anthropozentrische Sichtweise schleicht sich immer wieder auch in die Wissenschaft ein. So teilte vor Kurzem...
Wissenschaft
Inferno in Deutschlands Urzeit
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