Lexikon

Giftschlangen

zusammenfassende Bezeichnung für Schlangen, die Gift zum Beutefang und zur Feindabwehr einsetzen. Dieses wird in Giftdrüsen produziert und über besondere Giftzähne verabreicht. Die meisten gefährlichen Giftschlangen gehören zur Familie der Giftnattern und der Vipern. Letztere haben sehr lange Giftzähne vorn im Oberkiefer, die beim Schließen des Mauls nach hinten wegklappen, während sie bei den Giftnattern kürzer und starr verankert sind. Auch unter den Trugnattern, die ebenfalls starre Giftzähne haben, finden sich einige sehr giftige Arten. Die Wirkung der Schlangengifte hängt von ihrer Zusammensetzung, von der jeweils injizierten Giftmenge und von der körperlichen Verfassung des Gebissenen ab. Als giftigste Schlange gilt eine Art der Taipane, der Inlandtaipan.
Der Bucklige Tiefsee-Anglerfisch (Melanocetus johnsonii) lebt in mehr als 300 Metern Tiefe. Nur die Weibchen erreichen eine stattliche Größe, die Männchen werden nur wenige Zentimeter lang.
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Geschöpfe der Tiefe

Unterhalb von 200 Metern beginnt die Tiefsee. Trotz der lebensfeindlichen Bedingungen gibt es in der Tiefe vielfältiges Leben – von dem ein Großteil noch nicht erforscht ist. Von BETTINA WURCHE   Dunkel, kalt, nährstoffarm und unter hohem Wasserdruck erscheint die Tiefsee absolut lebensfeindlich. Ab 200 Metern Tiefe erhellen nur...

Wissenschaft

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