Lexikon

Guido von Arzzo

[
ˈgi:do-
]
italienischer Benediktiner und Musiktheoretiker, * wahrscheinlich 992,  17. 5. 1050; Hauptwerk: „Micrologus de musica“ (ca. 1025); begründete die noch heute übliche Intervall-Notenschrift, indem er die Neumenzeichen auf ein System von 4 verschiedenfarbigen Linien im Terzabstand setzte. Guido von Arezzo entwickelte auch eine Methode des Vom-Blatt-Singens. Sie bedient sich der Tonsilben ut-re-mi-fa-sol-la, deren Höhe innerhalb des Hexachords (Sechstonskala) sich der Schüler anhand der Merkmelodie „Ut queant laxis“ einzuprägen hatte und durch die „guidonische Hand“ veranschaulicht wurde. Solmisation.
Mikroroboter
Wissenschaft

Kleinster autonomer Roboter ist kaum größer als eine Zelle

Er ist mit bloßem Auge kaum sichtbar, aber erstaunlich leistungsfähig: Forschende haben einen autonomen Mikroroboter entwickelt, der seine Umgebung selbstständig wahrnehmen und darauf reagieren kann. Angetrieben und programmiert wird er mit Hilfe von Licht, gesteuert von einem winzigen Mini-Computer. Die Winzlinge lassen sich...

Illustration eines pinken, runden Virus mit Augen, umkreist von einem schwarzen Band mit der Aufschrift
Wissenschaft

Was ist Licht?

„Was ist Licht?“ ist genau die Art von Frage, bei der man zuerst denkt, dass das doch klar ist und man nicht so blöd fragen soll. Und danach merkt man, dass es irgendwie doch nicht so einfach ist, eine brauchbare Antwort zu finden. Und dann denkt man noch ein bisschen weiter nach, und am Ende […]

Der Beitrag...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon