Lexikon

Guido von Arẹzzo

[
ˈgi:do-
]
italienischer Benediktiner und Musiktheoretiker, * wahrscheinlich 992, † 17. 5. 1050; Hauptwerk: „Micrologus de musica“ (ca. 1025); begründete die noch heute übliche Intervall-Notenschrift, indem er die Neumenzeichen auf ein System von 4 verschiedenfarbigen Linien im Terzabstand setzte. Guido von Arezzo entwickelte auch eine Methode des Vom-Blatt-Singens. Sie bedient sich der Tonsilben ut-re-mi-fa-sol-la, deren Höhe innerhalb des Hexachords (Sechstonskala) sich der Schüler anhand der Merkmelodie „Ut queant laxis“ einzuprägen hatte und durch die „guidonische Hand“ veranschaulicht wurde. Solmisation.
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