Lexikon
Judentum
Der Gottesdienst
Im jüdischen Leben hat der Gottesdienst in der Synagoge einen zentralen Platz. Um ihn abhalten zu können, müssen mindestens zehn volljährige männliche Personen anwesend sein. Ein Vorbeter (Kantor), der aber keinen priesterlichen Rang innehat, spricht bestimmte Gebete zusammen mit der Gemeinde. Der Rabbiner ist der Gesetzesgelehrte einer Gemeinde. Meist hält er auch die Predigt, die jedoch nicht notwendiger Bestandteil des Gottesdienstes ist. Spiritueller Mittelpunkt der Synagoge ist die „Bundeslade“ mit den handgeschriebenen Schriftrollen der Tora. Aus ihr wird in jedem Sabbatgottesdienst vorgelesen. Zum Morgengebet, am Sabbat und an Festtagen bekleiden sich die Betenden mit einem Gebetsmantel (Tallit). Ein Gebetsriemen (Tefillin), der eine Kapsel mit Bibelversen enthält, wird nur beim werktäglichen Morgengebet angelegt.
Wissenschaft
Wie Musik in Spielzeugwerbung Gender-Stereotype prägt
Puppen für Mädchen, Autos für Jungs: Von klein auf werden Kinder mit Geschlechterstereotypen konfrontiert. Die Werbung betont diese Zuteilung, indem sie beispielsweise Produkte für Mädchen in pink gestaltet und Kinder des jeweils „passenden“ Geschlechts mit dem Produkt abbildet. Eine Studie zeigt nun, dass sogar die Musik in...
Wissenschaft
Besserer Impfschutz durch Injektionen in denselben Arm
Linker oder rechter Arm? In welchen Körperteil wir eine Impfspritze erhalten, ist eigentlich egal. Bei einer Auffrischungsimpfung ruft allerdings eine Spritze im selben Arm wie bei der ersten Dosis eine schnellere und wirksamere Immunantwort hervor. Warum das so ist, haben nun Wissenschaftler anhand der Corona-Impfung...