Lexikon

Judentum

Der Gottesdienst

Im jüdischen Leben hat der Gottesdienst in der Synagoge einen zentralen Platz. Um ihn abhalten zu können, müssen mindestens zehn volljährige männliche Personen anwesend sein. Ein Vorbeter (Kantor), der aber keinen priesterlichen Rang innehat, spricht bestimmte Gebete zusammen mit der Gemeinde. Der Rabbiner ist der Gesetzesgelehrte einer Gemeinde. Meist hält er auch die Predigt, die jedoch nicht notwendiger Bestandteil des Gottesdienstes ist. Spiritueller Mittelpunkt der Synagoge ist die „Bundeslade“ mit den handgeschriebenen Schriftrollen der Tora. Aus ihr wird in jedem Sabbatgottesdienst vorgelesen. Zum Morgengebet, am Sabbat und an Festtagen bekleiden sich die Betenden mit einem Gebetsmantel (Tallit). Ein Gebetsriemen (Tefillin), der eine Kapsel mit Bibelversen enthält, wird nur beim werktäglichen Morgengebet angelegt.
  1. Einleitung
  2. Grundlagen des Judentums
  3. Die heiligen Schriften
  4. Der Gottesdienst
  5. Gesetze und Bräuche
Nahaufnahme einer Biene auf Wabenoberfläche.
Wissenschaft

Schlaf tut not

Neurowissenschaftler ergründen an Bienen, Fischen und Würmern, was während des Schlafs im Gehirn passiert. von TIM SCHRÖDER Schlafen ist lebensgefährlich. Denn wer schläft, kann nicht vor Feinden flüchten. Und doch ist Schlaf offenbar so wichtig, dass er sich früh in der Entwicklungsgeschichte etabliert hat, denn so gut wie alle...

Mondfinsternis
Wissenschaft

Die Babylonier und der Mond

Im alten Babylon oblag es den Hofastrologen, die Vorgänge am Himmel zu beobachten, zu deuten und Vorhersagen zu treffen. Insbesondere Mondfinsternisse galten als Vorboten kommenden Unheils, wie auf vier Omen-Tafeln zu lesen ist, deren Übersetzung vor wenigen Monaten veröffentlicht wurde. Die mit Keilschrift versehenen...

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