Lexikon
Kạ̈ngurus
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Macropodidaeaustralisch
]Känguru
Känguru
© wissenmedia/Rita Reiser
Beuteltiere mit kleinen Vorderbeinen, stark verlängerten Hinterbeinen und muskulösem Stützschwanz, der bei der hüpfenden Fortbewegung als „Balancierstange“ dient. Kleine Arten werden nur hasengroß (Hasenkängurus), die größten erreichen mehr als 2 m Höhe (Riesenkängurus). Die meisten Arten kommen in Grassteppen und Buschwäldern vor, manche leben in Felsengegenden (Bergkängurus), einige Arten leben auf Bäumen (Baumkängurus). Kängurus sind in Australien und auf den umliegenden Inseln verbreitet. Die Kängurus haben meist nur ein Junges, das bei der Geburt nur bis zu 3 cm lang ist und seine weitere Entwicklung im mütterlichen Brutbeutel durchmacht (Beuteltragezeit je nach Art meist zwischen 90 und 270 Tagen). Die kleineren Känguruarten werden in Australien als Wallaby bezeichnet.
Riesenkänguru (Rotes)
Rotes Riesenkänguru
Das Jungtier des Roten Riesenkängurus bleibt etwa acht Monate nach der Geburt im Beutel der Mutter. Vorher steckt es aber schon oft den Kopf aus der Öffnung.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Felskängurus
Felskängurus
Die Felskänguruhs besiedeln die felsigen Bergregionen Australiens. Sie sind überwiegend nachtaktiv. Wie viele andere Känguruarten geben sie Alarmsignale, indem sie mit den Hinterläufen auf den Boden klopfen.
© RCS Libri & Grandi Opere SpA Milano/Il mondo degli animali
Baumkänguru
Baumkänguru
Das Baumkänguru weicht in seiner Lebensweise ganz erheblich von den anderen Känguruarten ab. Es lebt als Urwaldtier auf Bäumen und ernährt sich vor allem von Blättern und Früchten. An den Vorderfüßen besitzt es sehr lange Krallen.
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