Lexikon
Kamerụn
Wirtschaft und Verkehr
Mit dem Export von Erdöl, Kakao und Kaffee konnte die Wirtschaft viele Jahre hohe Zuwachsraten verzeichnen. Der Verfall der Weltmarktpreise, Misswirtschaft und Korruption lösten in den 1980er Jahren jedoch eine schwere Krise aus, die erst durch internationale Hilfe überwunden werden konnte.
Die Mehrheit der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig. Die meist kleinbäuerlichen Betriebe liefern u. a. Mais, Hirse, Maniok und Reis für den Eigenbedarf sowie Kaffee, Kakao, Bananen und Baumwolle für den Export. Ausgeführt werden außerdem Palmöl, Kautschuk und Edelhölzer. Die Viehzucht ist vor allem im Norden bedeutend. Außer Erdöl besitzt Kamerun reiche Erdgasvorkommen und Bauxitlagerstätten. Die wichtigsten Großbetriebe sind die Ölraffinerie bei Limbe und das Aluminiumwerk bei Edéa; hier steht auch das größte Wasserkraftwerk des Landes. Dank reicher Wasserreserven kann Kamerun einen erheblichen Teil seines Strombedarfs aus eigenen Quellen decken.
Das wirtschaftliche Zentrum ist die Hafenstadt Douala. Sie ist Ausgangspunkt der Trans-Kamerun-Bahn, die über Yaoundé nach Ngaoundéré führt. Weiter nördlich ist das Verkehrsnetz kaum ausgebaut.
Wissenschaft
Atomare Antreiber
Neue Katalysatoren sollen umweltverträgliche und preisgünstige Produkte ermöglichen, etwa für den Einsatz in Medizin, Landwirtschaft oder Elektroautos mit Brennstoffzellen. von REINHARD BREUER Es begann mit einem Knall. Man schrieb das Jahr 1823. Da mischte Johann Wolfgang Döbereiner Luft und Wasserstoff, dann brachte er das...
Wissenschaft
Das kenn’ ich doch!
Warum wir manchmal Déjà-vus erleben, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. „Déjà vu“ ist französisch und bedeutet „schon gesehen“. Man bezeichnet damit Situationen, in denen man das intensive Gefühl hat, sie schon einmal erlebt zu haben, ohne indes genau sagen zu können, wann, wo und in welchem Zusammenhang. In Studien gaben rund zwei...