Lexikon

Kamern

Wirtschaft und Verkehr

Mit dem Export von Erdöl, Kakao und Kaffee konnte die Wirtschaft viele Jahre hohe Zuwachsraten verzeichnen. Der Verfall der Weltmarktpreise, Misswirtschaft und Korruption lösten in den 1980er Jahren jedoch eine schwere Krise aus, die erst durch internationale Hilfe überwunden werden konnte.
Die Mehrheit der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig. Die meist kleinbäuerlichen Betriebe liefern u. a. Mais, Hirse, Maniok und Reis für den Eigenbedarf sowie Kaffee, Kakao, Bananen und Baumwolle für den Export. Ausgeführt werden außerdem Palmöl, Kautschuk und Edelhölzer. Die Viehzucht ist vor allem im Norden bedeutend. Außer Erdöl besitzt Kamerun reiche Erdgasvorkommen und Bauxitlagerstätten. Die wichtigsten Großbetriebe sind die Ölraffinerie bei Limbe und das Aluminiumwerk bei Edéa; hier steht auch das größte Wasserkraftwerk des Landes. Dank reicher Wasserreserven kann Kamerun einen erheblichen Teil seines Strombedarfs aus eigenen Quellen decken.
Das wirtschaftliche Zentrum ist die Hafenstadt Douala. Sie ist Ausgangspunkt der Trans-Kamerun-Bahn, die über Yaoundé nach Ngaoundéré führt. Weiter nördlich ist das Verkehrsnetz kaum ausgebaut.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
  3. Bevölkerung
  4. Staat und Politik
  5. Wirtschaft und Verkehr
  6. Geschichte
    1. Europäische Kolonialherrschaft
    2. Kamerun seit der Unabhängigkeit
hossenfelder_02.jpg
Wissenschaft

Lasst sie brennen!

Eines meiner schönsten Erlebnisse ist der Besuch des Sequoia-Nationalparks im US-Bundesstaat Kalifornien. Die majestätischen Riesenmammutbäume, die dort stehen, sind nicht nur in den räumlichen, sondern auch in der zeitlichen Dimension wahre Giganten: Die größten Exemplare haben eine Höhe von 95 Metern, und nicht wenige von ihnen...

Pilz, Oberfläche
Wissenschaft

In Pilz gepackt

Aus Pilzgeflecht und Pflanzenresten haben Materialforscher einen neuen nachhaltigen Werkstoff entwickelt. Er kann so manches herkömmliche Material ersetzen. von RAINER KURLEMANN Es ist ein Traum für Verfahrensingenieure: Man stelle eine Schale bei warmen Sommertemperaturen in einen dunklen Raum – und fünf bis sechs Tage später...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon