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Katechịsmus
[
griechisch
]ursprünglich Glaubensunterricht für die Taufbewerber (Katechumenen), seit der Reformation in den evangelischen Kirchen das Lehrbuch für die Glaubensunterweisung. Der Kleine Katechismus Luthers (1529) und der reformierte Heidelberger Katechismus (1563) sind bis zur Gegenwart Leitfaden für den Konfirmandenunterricht geblieben, aber bezeichnen auch den Bekenntnisstand der Gemeinden. – In der römisch-katholischen Kirche folgten auf den Catechismus Romanus (1566) ein „Deutscher Einheits-Katechismus“ (1925) und der „Katechismus für die Bistümer Deutschlands“ (1955, Neufassung 1985–1995). Versuche, in der Form eines gegenwartsnahen Katechismus Erwachsene über Grundaussagen des Glaubens zu orientieren, z. B. der sog. Holländische Katechismus (deutsch 1968) oder der Evangelische „Erwachsenenkatechismus“ 1975, fanden ein lebhaftes Echo. 1992 erschien der neue offizielle katholische Katechismus, die erste gründliche Revision seit 1566.
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