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LEXIKON

Klepatra

[griechisch, die vom Vater Berühmte]
häufiger Frauenname im makedonischen, seleukidischen und vor allem im ptolemäischen Königshaus; Kleopatra VII., Kleopatra die Große, ägyptische Königin 5130 v. Chr., * 69 v. Chr.,  30 v. Chr. Alexandria (Selbstmord); Tochter des Ptolemaios XII. Auletes, regierte seit 51 v. Chr. als Frau ihres Bruders Ptolemaios XIII. ( 47 v. Chr.), später ihres Bruders Ptolemaios XIV., letzte Vertreterin der Ptolemäer-Dynastie in Ägypten. Hoch gebildet und sprachkundig, war es ihr Ziel, ihrem Land und ihrer Dynastie Glanz und Macht zurückzugeben. Sie versicherte sich der Unterstützung Cäsars im Alexandrinischen Krieg (48/47 v. Chr.) gegen ihren Bruder und lebte 4644 in Rom. Der Verbindung mit Cäsar entstammt der Sohn Kaisarion (* 47 v. Chr.). Nach Cäsars Ermordung wurde sie Geliebte und Ehefrau (37 v. Chr.) des Marcus Antonius (3 gemeinsame Kinder). Der Machtkampf zwischen Antonius und Octavian (Augustus), der mit der Niederlage der ägyptischen Flotte bei Aktium 31 v. Chr. zuungunsten des Antonius endete, besiegelte Kleopatras Schicksal. Sie tötete sich durch Schlangenbiss.
Kleopatra VII.
Kleopatra VII.
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