Lexikon
Knorpel
festes, aber im Gegensatz zum Knochen schneidbares und elastisches Stützgewebe der Wirbeltiere und Tintenfische; besteht aus rundlichen Knorpelzellen und der sie umgebenden Interzellularsubstanz, in die Eiweißfasern aus Kollagen und Elastin eingelagert sein können. Eine Versorgung mit Blutgefäßen fehlt. Die Knorpelteile werden von einer Knorpelhaut (Perichondrium) umgeben. Das Knorpelskelett der Embryonen geht durch Verknöcherung in das Knochenskelett der Erwachsenen über. Erhalten bleibt nur der Knorpel in Nase, Ohr und zwischen den Gelenken.
Wissenschaft
Starken Keltinnen auf der Spur
Wenn griechische und römische Gelehrte über Kelten schreiben, betonen sie das ihnen eigenartig erscheinende Auftreten der Frauen. Historiker haben diesen antiken Quellen lange misstraut. Doch genetische Analysen untermauern nun deren Glaubwürdigkeit. von DAVID NEUHÄUSER Die Frauen Galliens gleichen den Männern nicht nur in ihrer...
Wissenschaft
Erstaunliche Zellteilung im Zahnbelag
Video: Das fadenförmige Bakterium Corynebacterium matruchotii teilt sich nach seiner Ausdehnung in einem Schritt in mehrere Zellen auf. © Scott Chimileski, MBL. Siehe Chimileski et al. (2024), PNAS. Normalerweise gilt: Aus einer Bakterienzelle werden zwei. Doch nun haben Forschende bei einem wichtigen Bewohner des menschlichen...