Lexikon

Konfuziansmus

Die konfuzianische Philosophie

Konfuzius lebte in einer Zeit politischer Umbrüche und Unruhen. Das aus vielen unabhängigen Teilstaaten bestehende China war feudalistisch orientiert und besaß keine offizielle Religion. Den politisch und gesellschaftlich instabilen Verhältnissen stellte Konfuzius eine konservative Staats- und Sittenlehre gegenüber, die ihre Ideale aus den traditionellen Werten der Vergangenheit schöpfte. Übergeordnetes Ziel zur Überwindung der Krise war das Streben nach individueller und kollektiver Harmonie sowie nach moralischer Vervollkommnung jedes Einzelnen. Hierzu stellte die konfuzianische Philosophie Kardinaltugenden auf: Menschlichkeit, Schicklichkeit, Rechtschaffenheit, Weisheit und Treue. Diese Pflichten sollen sich in den fünf grundlegenden zwischenmenschlichen Beziehungen verwirklichen: dem Gehorsam und der Achtung der Kinder gegenüber ihren Eltern, der Untergebenen gegenüber den Herrschern sowie zwischen Geschwistern, Gatten und Freunden. In allen konfuzianisch geprägten Gesellschaften bestimmen diese Tugenden bis in die Gegenwart die traditionell und hierarchisch geprägte Gesellschaftsordnung und kulturelle Mentalität.
  1. Einleitung
  2. Leben und Schriften des Konfuzius
  3. Die konfuzianische Philosophie
  4. Entwicklung des Konfuzianismus
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