Lexikon
Labilitạ̈t
Meteorologie
Zustand der Atmosphäre, der vertikale Austauschvorgänge
begünstigt. Die vertikale Temperaturabnahme trockener bzw. mit Wasserdampf
ungesättigter Luft beträgt > 1 °C pro 100 m (bei feuchter
bzw. gesättigter Luft beträgt sie 0,4–0,9 °C
pro 100 m). Wird ein mit Wasserdampf ungesättigtes Luftteilchen vertikal
nach oben verschoben, so ist es beim Aufsteigen immer wärmer als die
umgebende Luft und hat somit das Bestreben, sich immer weiter von seiner Ausgangslage
zu entfernen. Vorzeichen einer labilen Schichtung sind im Sommer die am Vormittag
aufquellenden Wolkentürme, die rasch bis in große Höhen emporwachsen.
Wissenschaft
Konfabulation statt Halluzination
An dieser Stelle ist in Ausgabe 09/2023 der große Physiker Arnold Sommerfeld schon einmal mit folgendem Satz zitiert worden, „In der Natur nimmt die Entropie die Rolle der Direktorin ein, die Energie aber nur die einer Buchhalterin“ (wobei das Original den Direktor und den Buchhalter als Männer angesprochen hat, was heute...
Wissenschaft
Alt mit Superhirn
Manche 80-Jährigen haben ein Gedächtnis wie gesunde 50-Jährige. Forscher versuchen herauszufinden, warum die Super-Ager geistig so fit sind und welche Besonderheiten ihr Gehirn auszeichnet. von FRANK FRICK Medizinische Themen beeinflussen selten die Weltpolitik. Die COVID-19-Pandemie war eine Ausnahme. Eine weitere Ausnahme...