Lexikon

Labilitạ̈t

Meteorologie
Zustand der Atmosphäre, der vertikale Austauschvorgänge begünstigt. Die vertikale Temperaturabnahme trockener bzw. mit Wasserdampf ungesättigter Luft beträgt > 1 °C pro 100 m (bei feuchter bzw. gesättigter Luft beträgt sie 0,40,9 °C pro 100 m). Wird ein mit Wasserdampf ungesättigtes Luftteilchen vertikal nach oben verschoben, so ist es beim Aufsteigen immer wärmer als die umgebende Luft und hat somit das Bestreben, sich immer weiter von seiner Ausgangslage zu entfernen. Vorzeichen einer labilen Schichtung sind im Sommer die am Vormittag aufquellenden Wolkentürme, die rasch bis in große Höhen emporwachsen.
Lacrymaria olor
Wissenschaft

Ein Einzeller mit Origami-Hals

Nur 40 Mikrometer misst die Mikrobe Lacrymaria olor. Doch wenn das einzellige Lebewesen Beute wahrnimmt, kann es seinen Hals innerhalb von Sekunden auf das 30-fache der eigenen Körperlänge ausfahren. Eine Studie zeigt nun, wie das möglich ist: Demnach ist die Membran am Hals des Einzellers im Ruhezustand auf komplexe Weise...

Waldkräuter
Wissenschaft

Verbreitungsgebiete von Waldpflanzen verschieben sich westwärts

In Anpassung an sich verändernde Umweltbedingungen verschiebt sich das Verbreitungsgebiet zahlreicher Arten. Eine Studie zeigt nun anhand von 266 Waldpflanzen, dass dabei nicht der Klimawandel die Hauptrolle spielt. Stattdessen hat offenbar der sich verändernde Stickstoffgehalt des Bodens einen größeren Einfluss. Passend zur...

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