Lexikon
Labilitạ̈t
Meteorologie
Zustand der Atmosphäre, der vertikale Austauschvorgänge
begünstigt. Die vertikale Temperaturabnahme trockener bzw. mit Wasserdampf
ungesättigter Luft beträgt > 1 °C pro 100 m (bei feuchter
bzw. gesättigter Luft beträgt sie 0,4–0,9 °C
pro 100 m). Wird ein mit Wasserdampf ungesättigtes Luftteilchen vertikal
nach oben verschoben, so ist es beim Aufsteigen immer wärmer als die
umgebende Luft und hat somit das Bestreben, sich immer weiter von seiner Ausgangslage
zu entfernen. Vorzeichen einer labilen Schichtung sind im Sommer die am Vormittag
aufquellenden Wolkentürme, die rasch bis in große Höhen emporwachsen.
Wissenschaft
Computer überall
„Computus“ – so heißt das Buch, in dem der Mittelalterhistoriker Arno Borst erklärt, dass Leute, die ihre Texte auf einem Computer schreiben und Geld von einem Konto abheben, Dinge nutzen, deren Bezeichnungen von dem Ausdruck „computus“ abstammen, der zugleich uralt und vielseitig ist. Bereits in der Antike erfassten die Menschen...
Wissenschaft
Warum für Nachtisch immer noch Platz ist
Eis geht immer? Entgegen dem oft subjektiven Eindruck haben wir für Desserts keinen separaten Platz im Bauch. Dass wir nach einer üppigen Mahlzeit trotzdem noch Appetit auf einen Nachtisch haben, liegt vielmehr an unserem Gehirn, wie Forschende jetzt herausgefunden haben. Demnach sorgen dieselben Nervenzellen im Zwischenhirn, die...