Lexikon
Lebenserwartung
statistischer Begriff zur Bezeichnung der mittleren Lebensdauer. Die Lebenserwartung eines Neugeborenen lag Anfang des 20. Jahrhunderts bei rund 45 Jahren; heute liegt sie in Deutschland für Männer bei 76,6, für Frauen bei 82,1 Jahren. Die Erhöhung der Lebenserwartung um mehr als 30 Jahre hat ihre Ursache in den Fortschritten der Medizin, in der Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit und der Infektionskrankheiten sowie in der Heilungsmöglichkeit vieler früher zum Tode führender Krankheiten; sie ist auch Ausdruck der Besserung der sozialen und der gesamthygienischen Verhältnisse. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist von großer Bedeutung für die Versicherungswirtschaft und Rentenberechnung.
Wissenschaft
Erstaunliche Zellteilung im Zahnbelag
Video: Das fadenförmige Bakterium Corynebacterium matruchotii teilt sich nach seiner Ausdehnung in einem Schritt in mehrere Zellen auf. © Scott Chimileski, MBL. Siehe Chimileski et al. (2024), PNAS. Normalerweise gilt: Aus einer Bakterienzelle werden zwei. Doch nun haben Forschende bei einem wichtigen Bewohner des menschlichen...
Wissenschaft
Hilft ein Krebsmedikament gegen Alzheimer?
Bei Alzheimer ist unter anderem der Glukosestoffwechsel im Gehirn beeinträchtigt, sodass die Nervenzellen nicht mehr ausreichend versorgt werden. Ein Medikament, das derzeit als Krebstherapie getestet wird, könnte dabei helfen, die Demenz in Teilen sogar rückgängig zu machen, statt sie nur zu verzögern. Das legt eine Studie...
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