Lexikon

Lebenserwartung

statistischer Begriff zur Bezeichnung der mittleren Lebensdauer. Die Lebenserwartung eines Neugeborenen lag Anfang des 20. Jahrhunderts bei rund 45 Jahren; heute liegt sie in Deutschland für Männer bei 76,6, für Frauen bei 82,1 Jahren. Die Erhöhung der Lebenserwartung um mehr als 30 Jahre hat ihre Ursache in den Fortschritten der Medizin, in der Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit und der Infektionskrankheiten sowie in der Heilungsmöglichkeit vieler früher zum Tode führender Krankheiten; sie ist auch Ausdruck der Besserung der sozialen und der gesamthygienischen Verhältnisse. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist von großer Bedeutung für die Versicherungswirtschaft und Rentenberechnung.
Feuer, Wälder
Wissenschaft

Feuerfester Wald

Wie lassen sich Wälder gegen Trockenheit, Hitze und Flammen wappnen? von KURT DE SWAAF Baumleichen, soweit das Auge reicht, und dazwischen struppiges Gras. Die meisten Stämme liegen wild durcheinander auf dem Boden verstreut, manche aber stehen noch. Es seien allesamt tote Waldkiefern, erklärt die Biologin Antje Bischoff. 2019...

Foto eines kleinen Restes des Aralsees in Usbekistan
Wissenschaft

Boden unter dem ausgetrockneten Aralsee hebt sich

Der einst riesige Aralsee ist durch die menschliche Gier nach Wasser nahezu ausgetrocknet. Das hat dazu geführt, dass sich der Boden im Seebecken nun wieder anhebt. Das Gestein im Erdmantel unter dem ehemaligen See fließt ohne die Last des Wassers auf die Erdkruste wieder in seine ursprüngliche Position zurück, wie...

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