Lexikon

Lebenserwartung

statistischer Begriff zur Bezeichnung der mittleren Lebensdauer. Die Lebenserwartung eines Neugeborenen lag Anfang des 20. Jahrhunderts bei rund 45 Jahren; heute liegt sie in Deutschland für Männer bei 76,6, für Frauen bei 82,1 Jahren. Die Erhöhung der Lebenserwartung um mehr als 30 Jahre hat ihre Ursache in den Fortschritten der Medizin, in der Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit und der Infektionskrankheiten sowie in der Heilungsmöglichkeit vieler früher zum Tode führender Krankheiten; sie ist auch Ausdruck der Besserung der sozialen und der gesamthygienischen Verhältnisse. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist von großer Bedeutung für die Versicherungswirtschaft und Rentenberechnung.
Wissenschaft

Schneller im Kopf

Neurowissenschaftler verhelfen Fußballklubs mit dem Konzept der messbaren Spielintelligenz zum Erfolg. von ROLF HEßBRÜGGE Arsène Wenger ist ein anerkannter Vordenker im Fußball. Als Trainer führte er den FC Arsenal in der Saison 2003/04 ungeschlagen zum Meistertitel in der englischen Premier League – ein historisch einmaliger...

Nahaufnahme einer Biene auf Wabenoberfläche.
Wissenschaft

Schlaf tut not

Neurowissenschaftler ergründen an Bienen, Fischen und Würmern, was während des Schlafs im Gehirn passiert. von TIM SCHRÖDER Schlafen ist lebensgefährlich. Denn wer schläft, kann nicht vor Feinden flüchten. Und doch ist Schlaf offenbar so wichtig, dass er sich früh in der Entwicklungsgeschichte etabliert hat, denn so gut wie alle...

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