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LEXIKON

McQueen

[
məˈkwi:n
]
Steve, US-amerikanischer Filmschauspieler, * 24. 3. 1930 Slater, Ind.,  7. 11. 1980 Ciudad Juárez (Mexiko); verkörperte besonders den Typ des „harten Mannes“ in Abenteuerfilmen, z. B. „Die glorreichen Sieben“ 1960; „Bullitt“ 1968; „Papillon“ 1973; „Jeder Kopf hat seinen Preis“ 1980.
  • Deutscher Titel: Die glorreichen Sieben
  • Original-Titel: THE MAGNIFICENT SEVEN
  • Land: USA
  • Jahr: 1960
  • Regie: John Sturges
  • Drehbuch: William Roberts
  • Kamera: Charles Lang
  • Schauspieler: Yul Brynner, Steve McQueen, Horst Buchholz, Eli Wallach, Charles Bronson
In Hollywood entsteht 1960 ein Western nach dem Vorbild eines japanischen Filmklassikers: »Die glorreichen Sieben« ist eine nach Amerika verlegte Neuauflage von Akira Kurosawas »Die sieben Samurai« (1953).
Yul Brynner ist der Revolverheld Chris, der von den Bewohnern einer mexikanischen Farmsiedlung angeheuert wird, um sie vor einer Räuberbande zu retten. Jedes Jahr um die Erntezeit suchen die brutalen Banditen das Dorf heim, und plündern es aus. Wie in der japanischen Vorlage bringt Chris eine Gruppe von sieben Einzelkämpfern zusammen, die den Farmern den Waffengebrauch beibringen, und sie bei der Verteidigung ihrer Ernte unterstützt. Der Film überzeugt vor allem durch die genaue Zeichnung der unterschiedlichen Charaktere, die trotz ihrer verschiedenartigen Motive zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen.
  • Deutscher Titel: Bullitt
  • Original-Titel: BULLITT
  • Land: USA
  • Jahr: 1968
  • Regie: Peter Yates
  • Drehbuch: Alan R. Trustman, Harry Kleiner
  • Kamera: William A. Fraker
  • Schauspieler: Steve McQueen, Robert Vaughn, Jacqueline Bisset, Don Gordon, Robert Duvall
  • Auszeichnungen: Oscar 1969 für Schnitt
Der Polizist Frank Bullitt (Steve McQueen) aus San Francisco soll im Auftrag eines Karriere-Politikers (Robert Vaughn) einen Gangster beschützen. Der Verbrecher ist ein wichtiger Zeuge in einem Mafiaprozess, durch dessen erfolgreichen Ausgang der Politiker seinen Wahlsieg sichern will. Nach der Ermordung des Zeugen lässt der Polizist jedoch niemanden von dessen Tod wissen, um seine Ermittlungen ungestört vorantreiben zu können. Bullitt gerät in einen Kampf gegen das gnadenlose System der Unterwelt und korrupte Politiker.
Mit Steve McQueen in einer Paraderolle und einer rasanten zwölfminütigen Autojagd durch die steilen Straßen San Franciscos, bei welcher der Schauspieler selbst hinter dem Steuer sitzt, wird der Film zu einem gewaltigen Kassenerfolg. Der Streifen ist Vorbild für die schnellen Action-Thriller der 70er Jahre, wie z. B. »Brennpunkt Brooklyn« (1971).
  • Deutscher Titel: Papillon
  • Original-Titel: PAPILLON
  • Land: USA
  • Jahr: 1973
  • Regie: Franklin J. Schaffner
  • Drehbuch: Dalton Trumbo, Lorenzo Semple jr., nach einem Roman von Henri Charrière
  • Kamera: Fred Koenekamp
  • Schauspieler: Steve McQueen, Dustin Hoffman, Victor Jory
Steve McQueen als unbeugsamer Häftling und Dustin Hoffman als schwächlicher, intellektueller Geldfälscher machen aus Franklin Schaffners »Papillon« einen weltweiten Kinoerfolg. Basierend auf dem autobiografischen Roman von Henri Charrière (1906 bis 1973), verkörpert McQueen (nach seiner Tätowierung »Papillon« genannt) den einzigen Strafgefangenen, dem jemals die Flucht von der sog. Teufelsinsel in Französisch-Guayana gelang.
Der angebliche Mörder landet zusammen mit anderen Lebenslänglichen, wie dem Geldfälscher Dega (Hoffman), in einem berüchtigten Gefangenenlager. Nur der Gedanke an seinen nächsten Fluchtplan hält ihn am Leben. Nach mehreren gescheiterten Ausbruchversuchen kann ihn auch die Isolationshaft nicht davon abhalten, nach unsäglichen Strapazen noch einmal die Flucht zu wagen, während Dega als gebrochener Mann zurückbleibt.
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