Lexikon

Mecklenburg-Vorpommern

[ˈme:k-, auch ˈmɛk-]

Wirtschaft

Mecklenburg-Vorpommern ist überwiegend ein Agrarland. Hauptanbaufrüchte sind Gerste, Weizen, Feldfutter, Ölfrüchte, Zuckerrüben, Roggen und Kartoffeln. Auf den weiten Grünflächen wird Viehzucht betrieben. Wichtige Industriezweige sind Schiffbau (Werften in Rostock, Wismar, Stralsund, Wolgast), Elektroindustrie und Metall verarbeitende Industrie, Fahrzeugbau, Fischverarbeitung und Lebensmittelindustrie, die sich auf Rostock, Schwerin und Neubrandenburg konzentrieren.
Die Ostseeküste einschließlich der Inseln Usedom, Rügen und Hiddensee ist ein beliebtes Erholungsgebiet mit zahlreichen Seebädern. Die reizvollen, vielfach unter Naturschutz stehenden Seenlandschaften der Mecklenburgischen Seenplatte wurden ebenfalls für den Tourismus erschlossen.
Das Verkehrsnetz des Landes ist gut entwickelt. Die Ostseeautobahn (A 20), die das Land von Lübeck bis zur polnischen Grenze durchzieht, wurde Ende 2005 fertiggestellt. Führender Seehafen ist Rostock. Von Bedeutung ist auch der Eisenbahnfährhafen Sassnitz mit Verbindungen nach Skandinavien, Russland und ins Baltikum.
  1. Einleitung
  2. Landesnatur
  3. Bevölkerung
  4. Wirtschaft
  5. Geschichte
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