Lexikon

Mecklenburg-Vorpommern

[ˈme:k-, auch ˈmɛk-]

Landesnatur

Das Landschaftsbild Mecklenburg-Vorpommerns wird von der Vereisung während der Weichseleiszeit bestimmt. Gewaltige Massen von locker verbackenen Gesteinsbruchstücken unterschiedlicher Größe, die die Gletscher bei ihrem Abschmelzen zurückließen, bedecken im größten Teil des Landes den Untergrund. Die Südgrenze des letzten Eisvorstoßes kennzeichnen die Endmoränen, die den Nördlichen Landrücken bilden.
Die Ostseeküste im Norden mit Nehrungen und seichten Buchten (Bodden- und Haffküste) wird häufig durch lang gestreckte Inseln (Hiddensee, Usedom) und Halbinseln (Wustrow, Darß-Zingst) vom offenen Meer abgetrennt. Rügen ist mit 926 km2 die größte deutsche Insel und weist im Norden und Osten Kreidesteilküsten auf. Südwärts geht das Küstenland über fruchtbare, von Buchenwäldern durchsetzte Niederungen zum meist sandigen Hügelland des Nördlichen Landrückens (Helpter Berge, 179 m; Ruhner Berge, 178 m) mit der Mecklenburgischen Seenplatte (Müritz, Schweriner, Plauer, Kummerower, Kölpin-, Tollense- u. Krakower See) über. Als wichtigste Flüsse entwässern Stepenitz, Warnow, Recknitz, Tollense, Peene und Uecker zur Ostsee, Havel, Dosse, Elde und Sude zur Elbe.
Das Klima ist durch milde Winter, mäßig warme Sommer, eine vergleichsweise hohe Sonnenscheindauer und relativ geringe Niederschlagsmengen (500600 mm im Jahr) gekennzeichnet.
  1. Einleitung
  2. Landesnatur
  3. Bevölkerung
  4. Wirtschaft
  5. Geschichte
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