Lexikon
Mittelamerika
Wirtschaft
Die tropische Landwirtschaft mit dem Anbau von Zuckerrohr, Bananen, Kaffee, Kakao, Tabak, Ananas, Sisalagaven, Baumwolle, Gewürzen und Zitrusfrüchten ist in einigen Staaten Zentralamerikas und Westindiens (u. a. Haiti, Nicaragua) noch immer der Haupterwerbszweig der Bevölkerung. Sie wird weithin bestimmt von der auf die Kolonialzeit zurückgehenden und im 20. Jahrhundert teilweise noch ausgeweiteten Plantagenwirtschaft. An Bodenschätzen finden sich hauptsächlich Erdöl (Mexiko, Trinidad), Silber (Mexiko), Eisen-, Kupfer-, Manganerze (Kuba, Mexiko) und Bauxit (Jamaika, Hispaniola). In einigen Ländern ist die Industrialisierung schon verhältnismäßig weit fortgeschritten, so auf Puerto Rico, in Costa Rica und auf Trinidad, Aruba und Curaçao (Erdölraffinerien). Eine wirtschaftliche Sonderstellung nimmt schon aufgrund seiner Größe Mexiko ein, das sich wirtschaftlich zunehmend auf die USA ausrichtet. Von wachsender Bedeutung ist der Tourismus, der vor allem in Westindien auf den Bahamas, Puerto Rico, den Jungferninseln, Jamaika und Barbados sowie in Mexiko eine große Rolle spielt.
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