Lexikon

Mittelamerika

Wirtschaft

Die tropische Landwirtschaft mit dem Anbau von Zuckerrohr, Bananen, Kaffee, Kakao, Tabak, Ananas, Sisalagaven, Baumwolle, Gewürzen und Zitrusfrüchten ist in einigen Staaten Zentralamerikas und Westindiens (u. a. Haiti, Nicaragua) noch immer der Haupterwerbszweig der Bevölkerung. Sie wird weithin bestimmt von der auf die Kolonialzeit zurückgehenden und im 20.  Jahrhundert teilweise noch ausgeweiteten Plantagenwirtschaft. An Bodenschätzen finden sich hauptsächlich Erdöl (Mexiko, Trinidad), Silber (Mexiko), Eisen-, Kupfer-, Manganerze (Kuba, Mexiko) und Bauxit (Jamaika, Hispaniola). In einigen Ländern ist die Industrialisierung schon verhältnismäßig weit fortgeschritten, so auf Puerto Rico, in Costa Rica und auf Trinidad, Aruba und Curaçao (Erdölraffinerien). Eine wirtschaftliche Sonderstellung nimmt schon aufgrund seiner Größe Mexiko ein, das sich wirtschaftlich zunehmend auf die USA ausrichtet. Von wachsender Bedeutung ist der Tourismus, der vor allem in Westindien auf den Bahamas, Puerto Rico, den Jungferninseln, Jamaika und Barbados sowie in Mexiko eine große Rolle spielt.
  1. Einleitung
  2. Landesnatur
  3. Bevölkerung
  4. Wirtschaft
Bitter-Rezeptor
Wissenschaft

Innen und außen bitter: Geschmacks-Rezeptor hat zwei Bindestellen

Bitteren Geschmack nehmen wir mit Hilfe einer Gruppe verschiedener Rezeptoren wahr. Nun haben Forschende die detaillierte Struktur eines dieser Geschmacksrezeptoren aufgeklärt. Demnach hat der Rezeptor namens TAS2R14 neben der bereits bekannten Bindungsstelle auf der Außenseite von Zellen eine weitere Bindungsstelle, die auf...

Essgewohnheiten, Zucker
Wissenschaft

Auf den Geschmack gekommen

Ernährung hinterlässt Spuren – in den Zellen, im Stoffwechsel und in den Organen. Besonders in Schwangerschaft und früher Kindheit zählt jeder Bissen. Zu viel Zucker kann dauerhaft schaden. von CLAUDIA CHRISTINE WOLF Stellen Sie sich vor, Sie frühstücken Milchfisch-Congee, einen taiwanesischen Reisbrei mit Meeresfrüchten. Oder...

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