Lexikon
Monolọg
[
der; griechisch
]Selbstgespräch; eine Rede, die nicht an einen Zuhörer gerichtet ist.
In der Literatur, insbesondere der Dramatik, bietet der Monolog die Möglichkeit, die Gefühle und Gedanken der dargestellten Personen ohne Einschaltung eines Erzählers direkt zum Ausdruck zu bringen. Dem Inhalt nach unterscheidet man den lyrischen Monolog und den Reflexions-Monolog. Im weiteren Sinn versteht man im Drama unter Monolog, im Gegensatz zum Dialog, jedes Stück Rede, das eine Person spricht, die allein auf der Bühne steht, zusätzlich zu den genannten Arten also noch den epischen Monolog, in dem ein Mitspieler dem Publikum die dramaturgischen nicht darstellbaren Vorgänge erzählt oder schwierige Zusammenhänge erklärt. In der griechischen Tragödie wurden die Aufgaben des Monologs weitgehend vom Chor getragen.
Wissenschaft
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Wissenschaft
Mir ist so langweilig!
Überraschend, aber wahr: Langeweile hat auch ihre guten Seiten, wie neue Studien zeigen. von CHRISTIAN WOLF Langeweile ist lästig. Wer sie spürt, will das fade Gefühl loswerden – was gerade in Corona-Zeiten mit den eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten nicht so einfach ist. Und Langeweile hat weitere Schattenseiten: Studien...