Lexikon
Monolọg
[
der; griechisch
]Selbstgespräch; eine Rede, die nicht an einen Zuhörer gerichtet ist.
In der Literatur, insbesondere der Dramatik, bietet der Monolog die Möglichkeit, die Gefühle und Gedanken der dargestellten Personen ohne Einschaltung eines Erzählers direkt zum Ausdruck zu bringen. Dem Inhalt nach unterscheidet man den lyrischen Monolog und den Reflexions-Monolog. Im weiteren Sinn versteht man im Drama unter Monolog, im Gegensatz zum Dialog, jedes Stück Rede, das eine Person spricht, die allein auf der Bühne steht, zusätzlich zu den genannten Arten also noch den epischen Monolog, in dem ein Mitspieler dem Publikum die dramaturgischen nicht darstellbaren Vorgänge erzählt oder schwierige Zusammenhänge erklärt. In der griechischen Tragödie wurden die Aufgaben des Monologs weitgehend vom Chor getragen.
Wissenschaft
Aus alten Zellen wird neuer Rohstoff
Schreddern, ätzen, schaben: Ein Bündel von Techniken soll dafür sorgen, dass sich ausgediente Solarzellen recyceln lassen – und nicht mehr wie bislang meist einfach im Müll landen. von KATJA MARIA ENGEL Noch ist viel freie Fläche zu sehen. Am Stadtrand von Münster baut die Firma Reiling PV-Recycling gerade ein Kompetenzzentrum...
Wissenschaft
Einbrechen im Dienste der Wissenschaft
Ein Freiburger Kriminologen-Team schickt echte Einbrecher auf virtuelle Beutetour, um bei der Tat live über die Schulter blicken zu können. von ROLF HEßBRÜGGE und SALOME BERBLINGER Es ist dunkel, und nur hinter wenigen Fenstern brennt Licht. Ich gehe langsam die Straße entlang, vorbei an Einfamilienhäusern mit Backsteinfassade....