Lexikon

Nadelwald

Vegetationszonen der Erde
Vegetationszonen der Erde
aus immergrünen oder Laub abwerfenden Nadelhölzern aufgebauter Wald; in der Artenzusammensetzung eintöniger als Laubwald, da die schwer zersetzbare Streu aus abgefallenen Nadeln einen Rohhumus bildet, der nur wenigen Pflanzen noch ein Aufkommen ermöglicht. Auf armen Sandböden findet man nur Flechten, während auf besseren Böden Säure liebende Zwergsträucher (Heidekraut, Preiselbeere, Heidelbeere u. a.) und zahlreiche Moose wachsen können. In den von Menschen geschaffenen Monokulturen von Nadelhölzern, besonders in den standortsfremden Fichtenwäldern unserer Mittelgebirge, wirkt sich die Rohhumusbildung zusammen mit der Lichtarmut so stark aus, dass dort die Krautschicht völlig fehlt.
Wissenschaft

Tobias Erb

(*1979) ist Biochemiker am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie in Marburg. Mit seiner Forschungsgruppe untersucht er Stoffwechsel-Mechanismen. Der Fokus liegt dabei auf der Umwandlung von Kohlendioxid durch Bakterien, Algen und Pflanzen – und wie sich dieser Prozess synthetisch verbessern lässt.

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Wissenschaft

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