Lexikon
Neạndertaler
Homo neanderthalensisurtümliche Menschenart, die vor etwa 150 000 –30 000 Jahren in Europa u. Westasien lebte und mit dem modernen Menschen (Homo sapiens,Mensch) nahe verwandt ist; vormals als Unterart des heutigen Menschen angesehen, doch deuten neuere DNA-Analysen darauf hin, dass es sich um eine eigene Art handelt. Der Name geht auf einen Fund im Neandertal bei Düsseldorf aus dem Jahr 1856 zurück. Mittlerweile sind Reste einiger hundert Individuen bekannt. Die Neandertaler besaßen einen sehr kräftigen Körperbau und eine charakteristische Schädelform (langer Hirnschädel, Überaugenwulst, fliehende Stirn, Ausstülpung des Hinterhaupts, breite Nase, fliehendes Kinn u. a.). Sie waren geschickte Werkzeugmacher und Großwildjäger und sie bestatteten ihre Toten. Sie stellen einen an das Eiszeitklima angepassten Seitenzweig der Menschheitsentwicklung dar und starben vor etwa 30 000 Jahren aus, nachdem sie eine Zeitlang neben dem modernen Homo sapiens existiert hatten. Die Ursache hierfür ist unbekannt.
Wissenschaft
Neustart im Gehirn
Bei einem Schlaganfall oder einer chronischen Krankheit wie Parkinson, Migräne oder Depression kommt es im Gehirn zu Störungen. Neue Verfahren der Hirnstimulation versprechen Patienten Abhilfe. von CHRISTIAN JUNG Ein Schlaganfall verursacht viel Durcheinander im Gehirn. Ausgelöst durch einen schlagartig auftretenden Mangel an...
Wissenschaft
Künstliche Intelligenz in der Sackgasse
Die Anbieter der aktuell leistungsstärksten KI-Modelle arbeiten derzeit auf ein großes Ziel hin: Artificial General Intelligence (AGI), zu Deutsch „Künstliche Allgemeine Intelligenz“. Es gibt zwar keine einheitliche Definition dafür, welche Anforderungen eine Künstliche Intelligenz erfüllen muss, um als AGI gelten zu können. Aber...