Lexikon
Neuseeland
Geschützte Natur
Die meisten Pflanzen Neuseelands sind endemisch, d. h., sie kommen nur in Neuseeland vor. Ursprünglich waren immergrüne Lorbeer-Koniferen- und Südbuchenwälder weit verbreitet. Unter dem Einfluss des Menschen drangen die Tussockgrasflächen weiter vor. Eine Besonderheit sind die über 170 verschiedenen, teils mehr als 10 m hohen Farnarten; der Silberfarn ist die Nationalpflanze Neuseelands.
Europäische Tiere haben die ursprüngliche Fauna, die keine Säugetiere kannte und von flugunfähigen Laufvögeln wie Kiwis und Moas beherrscht wurde, verdrängt. Heute steht fast ein Drittel Neuseelands unter Naturschutz, ein Zehntel liegt innerhalb der 14 Nationalparks, deren ältester bereits 1887 errichtet wurde. Ferner gibt es zahlreiche Wald-, Meeres- und Küstenschutzgebiete.
Wissenschaft
Kosmischer Fingerabdruck in Baumringen
Ungewöhnliche Strahlungsausbrüche der Sonne ermöglichen es Archäologen, jahrtausendealte Hölzer aufs Jahr genau zu datieren. Daraus ergeben sich neue Erkenntnisse zu frühen Zivilisationen. von DIRK EIDEMÜLLER Die archäologische Arbeit ist oft wie ein riesiges Puzzle. Man gräbt beispielsweise durch eine steinzeitliche Siedlung und...
Wissenschaft
Wie sich das Immunsystem verjüngen lässt
Für die Reifung der T-Zellen des Immunsystems ist normalerweise der Thymus zuständig. Dieses Organ schrumpft und schwächelt jedoch mit zunehmendem Alter. Forschende haben nun einen Weg gefunden, wie die Leber einen Teil seiner Aufgaben im Alter übernehmen kann. An Mäusen demonstrierte das Team, dass eine mRNA-Impfung die Leber...