Lexikon
Normalitạ̈t
Abkürzung n oder N, Maßangabe für die Konzentration einer Lösung. Sie errechnet sich durch Teilung des Äquivalentgewichtes des gelösten Stoffes durch das Volumen der Lösung:
n = Grammäquivalente / Gesamtvolumen der Lösung (in Val/l)
Eine Lösung, die die Stoffkonzentration 1 Val ( = 1 mol/wirksame Wertigkeit) pro Liter enthält, wird als eine 1-normale (1 n) Lösung oder Normallösung bezeichnet; z. B. 1n-HCl (Normalsalzsäure) enthält in 1 Liter 36,46 g Chlorwasserstoff. In der Praxis verwendet man meist verdünntere Lösungen, die genau bekannte Bruchteile eines Äquivalents enthalten, z. B. 1/10 N. Die Maßangabe Normalität mit der bisher üblichen Dimension Val/l ist nicht mehr zulässig. Stattdessen ist der Begriff Stoffmengenkonzentration von Äquivalenten (c) eingeführt worden: c = n/V (in mol/l), wobei n = Stoffmenge eines Teilchens X in Mol geteilt durch die Äquivalentzahl ( = Anzahl der Äquivalente eines Teilchens X) und V = Volumen der Lösung in l ist.
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