Lexikon
Peru
Peru 1945–1990
Der 1945 mit Unterstützung der APRA gewählte Präsident José Luis Bustamente y Rivero wurde 1948 vom Militär gestürzt. Nach acht Jahren Militärherrschaft gewann Manuel Prado y Ugarteche, bereits 1939–1945 Staatsoberhaupt, die Präsidentschaftswahlen. Bei den Wahlen 1962 erhielt Haya de la Torre mit der APRA die meisten Stimmen, doch das Militär verhinderte seinen Amtsantritt und veranlasste 1963 Neuwahlen, die General Fernando Belaúnde Terry für sich entschied. Er wurde 1968 von der Armee gestürzt. Während seiner zweiten Präsidentschaft 1980–1985 begann der Guerillakrieg des maoistischen Sendero Luminoso (Leuchtender Pfad) gegen den Staat. 1985 gelangte mit Alan García Pérez erstmals ein APRA-Politiker ins Präsidentenamt. Der Sendero Luminoso kontrollierte inzwischen weite Teile des Landes.
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