Lexikon

Peru

Staat und Politik

Laut Verfassung von 1993 ist Peru eine präsidiale Republik. Der Präsident ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er wird alle fünf Jahre direkt vom Volk gewählt und verfügt über weit reichende Vollmachten. Das Kabinett mit dem Ministerpräsidenten an der Spitze wird vom Präsidenten ernannt. Die Legislative, der Kongress, hat 130 Abgeordnete, die für eine Legislaturperiode von fünf Jahren gewählt werden. Einflussreichste Parteien bzw. Wahlbündnisse sind Gana Perú (dominiert vom Partido Nacionalista Peruano, PNP), Fuerza 2011, Restauración Nacional (RN; verbunden mit Fuerza 2011), Alianza Electoral Perú Posible (darin v. a. Perú Posible [PP] und Acción Popular [AP]), Alianza por el Gran Cambio (darin u. a. Partido Popular Cristiano, PPC), Alianza Solidaridad Nacional (darin u. a Partido Solidaridad Nacional [PSN] und Unión por el Perú [UPP]) sowie Partido Aprista Peruano (PAP; die frühere APRA). An der Spitze der Rechtsprechung steht der Oberste Gerichtshof (Corte Suprema).
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Gegensätzliche Niederschlagsverhältnisse
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Plantagen, Koka, Fisch
    2. Bergbau und Tourismus
    3. Verkehrsstruktur
  7. Geschichte
    1. Frühe Kulturen, Kolonialzeit, Unabhängigkeit
    2. Peru 19451990
    3. Fujimori-Regime und demokratischer Neuanfang
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