Lexikon
Peru
Staat und Politik
Laut Verfassung von 1993 ist Peru eine präsidiale Republik. Der Präsident ist Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Er wird alle fünf Jahre direkt vom Volk gewählt und verfügt über weit reichende Vollmachten. Das Kabinett mit dem Ministerpräsidenten an der Spitze wird vom Präsidenten ernannt. Die Legislative, der Kongress, hat 130 Abgeordnete, die für eine Legislaturperiode von fünf Jahren gewählt werden. Einflussreichste Parteien bzw. Wahlbündnisse sind Gana Perú (dominiert vom Partido Nacionalista Peruano, PNP), Fuerza 2011, Restauración Nacional (RN; verbunden mit Fuerza 2011), Alianza Electoral Perú Posible (darin v. a. Perú Posible [PP] und Acción Popular [AP]), Alianza por el Gran Cambio (darin u. a. Partido Popular Cristiano, PPC), Alianza Solidaridad Nacional (darin u. a Partido Solidaridad Nacional [PSN] und Unión por el Perú [UPP]) sowie Partido Aprista Peruano (PAP; die frühere APRA). An der Spitze der Rechtsprechung steht der Oberste Gerichtshof (Corte Suprema).
Wissenschaft
Schrödingers gespenstische Katze
Die geisterhaften Quantensuperpositionen sind ein Riesenrätsel der Physik – nicht obwohl, sondern weil sie so winzig erscheinen. von RÜDIGER VAAS Die Welt ist seltsam – sogar viel seltsamer als in Fiktionen imaginiert. Das Seltsamste dabei: Die wahre Seltsamkeit bleibt uns fast vollständig verborgen. Mehr noch: Diese...
Wissenschaft
Das Archiv am Ende des Sonnensystems
Fernab der Sonne ziehen kleine Körper ihre Bahnen, die aus einem Cocktail gefrorener Substanzen bestehen. Sie helfen, die Frühzeit der Planeten zu entschlüsseln. von THORSTEN DAMBECK Makemake, Gongong, Quaoar – manche Himmelskörper jenseits des äußersten großen Planeten Neptun haben seltsame Namen. Sie bewohnen eine Dunkelzone...