Lexikon
Peru
Plantagen, Koka, Fisch
Die Landwirtschaft ist trotz des Rohstoffreichtums noch immer ein wichtiger Wirtschaftszweig. In den Flussoasen der Küstenzone werden überwiegend Baumwolle, Zuckerrohr und Reis angebaut. Kleinbauern betreiben in den Anden bis auf 4000 m Höhe Ackerbau zur Eigenversorgung, viele auch illegalen Kokaanbau – der Exportwert der Kokapasta erreicht etwa den Wert der gesamten legalen Ausfuhr. In der Sierra werden Schafe, Ziegen, Rinder sowie Lama und Alpaka gezüchtet. In der Selva liegen Kautschuk-, Jute-, Zitrus- und Kaffeeplantagen. Der fischreiche Humboldtstrom hat Peru zu einer der wichtigsten Fischfangnationen der Welt gemacht, doch haben Überfischung und das Klimaphänomen El Niño zu Einbußen geführt. Die Wälder, die zwei Drittel des Landes bedecken, liefern neben Holz Naturkautschuk und Rohchinin.
Wissenschaft
Wie unser Gehirn den Takt unseres Schlafes vorgibt
Unser Schlaf ist bekanntermaßen in zwei Hauptphasen gegliedert: den REM-Schlaf samt Träumen und den für die Erholung wichtigen Non-REM-Schlaf. Nun haben Neurowissenschaftler erstmals herausgefunden, wie unser Gehirn zwischen diesen beiden Zuständen wechselt – und wann der Wechsel schiefgeht, sodass Schlafstörungen auftreten....
Wissenschaft
Die ersten Menschen Südamerikas
Als moderne Menschen von Nordasien, durch Beringia, Nord- und Mittelamerika bis nach Feuerland wanderten, war dies die längste Migrationsbewegung der Menschheitsgeschichte – und führte zu einem speziellen Effekt bei der Bevölkerung Südamerikas. von DAVID NEUHÄUSER Der Spanier Hernán Cortés und seine Männer brachen 1519 von Kuba...
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