Lexikon

Peru

Plantagen, Koka, Fisch

Die Landwirtschaft ist trotz des Rohstoffreichtums noch immer ein wichtiger Wirtschaftszweig. In den Flussoasen der Küstenzone werden überwiegend Baumwolle, Zuckerrohr und Reis angebaut. Kleinbauern betreiben in den Anden bis auf 4000 m Höhe Ackerbau zur Eigenversorgung, viele auch illegalen Kokaanbau der Exportwert der Kokapasta erreicht etwa den Wert der gesamten legalen Ausfuhr. In der Sierra werden Schafe, Ziegen, Rinder sowie Lama und Alpaka gezüchtet. In der Selva liegen Kautschuk-, Jute-, Zitrus- und Kaffeeplantagen. Der fischreiche Humboldtstrom hat Peru zu einer der wichtigsten Fischfangnationen der Welt gemacht, doch haben Überfischung und das Klimaphänomen El Niño zu Einbußen geführt. Die Wälder, die zwei Drittel des Landes bedecken, liefern neben Holz Naturkautschuk und Rohchinin.
  1. Einleitung
  2. Natur und Klima
    1. Gegensätzliche Niederschlagsverhältnisse
  3. Bevölkerung
  4. Bildung
  5. Staat und Politik
  6. Wirtschaft und Verkehr
    1. Plantagen, Koka, Fisch
    2. Bergbau und Tourismus
    3. Verkehrsstruktur
  7. Geschichte
    1. Frühe Kulturen, Kolonialzeit, Unabhängigkeit
    2. Peru 19451990
    3. Fujimori-Regime und demokratischer Neuanfang
Foto einer Frau, die eine Tablette zum Mund führt
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