Lexikon
Peru
Plantagen, Koka, Fisch
Die Landwirtschaft ist trotz des Rohstoffreichtums noch immer ein wichtiger Wirtschaftszweig. In den Flussoasen der Küstenzone werden überwiegend Baumwolle, Zuckerrohr und Reis angebaut. Kleinbauern betreiben in den Anden bis auf 4000 m Höhe Ackerbau zur Eigenversorgung, viele auch illegalen Kokaanbau – der Exportwert der Kokapasta erreicht etwa den Wert der gesamten legalen Ausfuhr. In der Sierra werden Schafe, Ziegen, Rinder sowie Lama und Alpaka gezüchtet. In der Selva liegen Kautschuk-, Jute-, Zitrus- und Kaffeeplantagen. Der fischreiche Humboldtstrom hat Peru zu einer der wichtigsten Fischfangnationen der Welt gemacht, doch haben Überfischung und das Klimaphänomen El Niño zu Einbußen geführt. Die Wälder, die zwei Drittel des Landes bedecken, liefern neben Holz Naturkautschuk und Rohchinin.
Wissenschaft
Wie die Zwerge vorwärtskommen
Nanometerkleine Roboter sollen künftig unter anderem durch den menschlichen Körper streifen und krank machende Mikroorganismen unschädlich machen. Doch dafür müssen ihnen die Forscher zunächst einmal die Fähigkeit zur passenden Bewegung beibringen. von REINHARD BREUER Es ist wohl das bizarrste Autorennen der Welt. Beim „Nanocar...
Wissenschaft
Moleküle als Speicher für Solarenergie?
Solarenergie ist großartig. Wenn wir es darauf anlegen würden, könnten wir mit ihr den gesamten Energiebedarf der Menschheit decken. Denn global betrachtet schickt die Sonne pro Jahr etwa 7.000– bis 8.000-mal mehr Energie zur Erde, als die gesamte Menschheit im selben Zeitraum verbraucht. Ihr Potenzial für die Energiewende ist...