Lexikon
Pflanzengesellschaften
die regelmäßig wiederkehrenden Vergesellschaftungen von Pflanzen mit ähnlichen ökologischen Ansprüchen in Form von Wäldern, Wiesen, Weiden, Röhrichten, Mooren u. a. Grundeinheit ist die Assoziation, d. h. Pflanzenbestände, die unter gleichen Standortbedingungen leben und deren Artzusammensetzung weitgehend konstant ist. Mit der Untersuchung der Pflanzengesellschaften beschäftigt sich die Pflanzensoziologie. Sie beschreibt und ordnet die Assoziationen in ein System von Verbänden, Ordnungen und Klassen. Charakterisiert werden diese Gruppen jeweils durch bestimmte typische Charakterarten (Leitpflanzen). So werden z. B. die Buchenwälder (Fagetum) zu einem Verband (Fagion) zusammengeschlossen. Dieser Verband bildet mit den Eichenhainbuchenwäldern und den Bacheschenwäldern eine Ordnung (Fagetalia); diese bildet ihrerseits mit den Wärme und Trockenheit liebenden Eichenwäldern die Klasse der Falllaubwälder. – Pflanzenbestände lassen sich aber auch zu Formationen zusammenfassen, d. h. zu Einheiten, die ohne Rücksicht auf Artenzusammensetzung die gleiche Wuchsform haben, z. B. Nadelwälder, Wiesen. Pflanzengesellschaften können im Lauf der Zeit durch Änderung der Standortbedingungen oder Zuwanderung neuer Arten in andere übergehen (Sukzession).
Wissenschaft
Lunare Wasserstellen
In ewig dunklen Kratern an den Mondpolen überdauerte Wassereis bereits Milliarden von Jahren. Wasser-Moleküle finden sich aber auch im Gestein unter hellem Sonnenlicht. von THORSTEN DAMBECK Der Mond ist knochentrocken – so lautete nach den Apollo-Missionen jahrzehntelang das Mantra der Experten. Sie stützten sich auf chemische...
Wissenschaft
Pioniere im Quantenkosmos
Der Physiknobelpreis 2022 zeichnete drei Wissenschaftler aus, die mit ausgeklügelten Experimenten das Fundament zur Entwicklung von Quantentechnologien wie dem Quanteninternet gelegt haben
Der Beitrag Pioniere im Quantenkosmos erschien zuerst...