Lexikon

Rheinland-Pfalz

Wirtschaft

Wirtschaftlicher Kernraum ist der Anteil des Landes an der Oberrheinischen Tiefebene mit Rheinhessen, das Gebiet zwischen Mainz und Ludwigshafen. Mit einem Waldanteil von rund 40% der Landesfläche ist Rheinland-Pfalz äußerst dicht bewaldet; Forstwirtschaft und Holzverarbeitung haben entsprechend große Bedeutung. In der Landwirtschaft überwiegt auf den Höhen der Anbau von Hafer und Kartoffeln; außerdem wird etwas Viehzucht betrieben. In Rheinhessen und in der pfälzischen Rheinebene werden neben Getreide, Zuckerrüben und Tabak vor allem Obst und Wein angebaut. Rheinland-Pfalz ist mit zwei Dritteln der deutschen Rebfläche die wichtigste deutsche Weinbauregion. Die bekanntesten Weinbaugebiete des Landes sind: Rheinpfalz, Rheinhessen, Mosel-Saar-Ruwer, Nahe, Mittelrhein und Ahr. An Bodenschätzen werden lediglich Steine und Erden gewonnen. Wichtige Industriezweige sind der Fahrzeug- und Maschinenbau, die Baustoff- und Schuhindustrie, die Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, die chemische Industrie Ludwigshafens und das Schmuckgewerbe Idar-Obersteins. Reizvolle Tallandschaften, Weinbaugebiete und die traditionsreichen Städte (Trier, Koblenz, Worms, Speyer, Mainz) sind ebenso touristische Anziehungspunkte wie die zahlreichen Heilquellen.
Wichtigste Verkehrsleitlinie ist das Rheintal. Hauptverkehrsträger ist das dichte Straßen- und Autobahnnetz. Rhein, Mosel und Saar werden von der Binnenschifffahrt genutzt; Haupthafen ist Ludwigshafen. Einziger internationaler Flughafen ist Frankfurt-Hahn.
  1. Einleitung
  2. Landesnatur
  3. Bevölkerung
  4. Wirtschaft
  5. Geschichte
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